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Autonomes Fahren: VW beendet offenbar Allianz mit Bosch für autonomes Fahren Der Autobauer will Insidern zufolge die „Automated Driving Alliance“ beenden. Rund 1,5 Milliarden Euro seien bereits in das Projekt investiert worden.
28.06.2026 - 20:09 Uhr Artikel anhörenVW-Konzern: Gründe für den Ausstieg seien mangelnde Fortschritte und der Sparzwang. Foto: Julian Stratenschulte/dpaBerlin. Volkswagen steht einem Zeitungsbericht zufolge vor dem Ausstieg aus der Entwicklungspartnerschaft für autonomes Fahren mit dem Zulieferer Bosch. Der Autobauer wolle die „Automated Driving Alliance“ (ADA) beenden, berichtete „Bild“ am Sonntag online unter Berufung auf Insider.Gründe seien dem Bericht zufolge mangelnde Fortschritte und der Sparzwang. Obwohl rund 1,5 Milliarden Euro in das Projekt geflossen seien, gelte die Technik intern als nicht wettbewerbsfähig. Besonders beim sogenannten Level 2++, dem Fahren ohne Hände am Lenkrad im Stadtverkehr, sehe VW einen erheblichen Abstand zur Konkurrenz.Ein Sprecher der VW-Softwaretochter Cariad sagte der Zeitung, das Unternehmen prüfe grundsätzlich regelmäßig seine Entwicklungspartnerschaften und bewerte fortlaufend, ob diese noch zu den strategischen Zielen passten. Insbesondere bei hoch entwickelten Assistenzsystemen hätten sich Markt und Technologie anders entwickelt als zu Beginn der Zusammenarbeit erwartet. Zu vertraulichen Gesprächen äußere man sich nicht. Von Bosch lag zunächst keine Stellungnahme vor.Um Kosten zu senken und schneller Boden gutzumachen, wolle der Konzern nun Hard- und Software von einem neuen Partner einkaufen, anstatt sie selbst zu entwickeln, hieß es weiter. Bis Ende September solle ein Vertrag über die Zusammenarbeit stehen. Die Bosch-Allianz solle frühestens am 29. Juni endgültig gekündigt werden.Die Kooperation war Anfang 2022 als Großprojekt gestartet worden, um im Rennen um das autonome Fahren den Rückstand auf Konkurrenten wie Tesla und Mercedes-Benz aufzuholen. Mehr als 1000 Fachleute beider Unternehmen sollten eine gemeinsame Software-Plattform für Fahrerassistenzsysteme erarbeiten, um diese später auch anderen Herstellern anzubieten. rtr Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt










