VW und Bosch bestätigen den Bericht zum Aus der „Automated Driving Alliance“ (ADA) von Anfang der Woche: Die beiden Unternehmen haben das Ende ihrer gemeinsamen Arbeit am autonomen Fahren besiegelt, jedoch nicht ohne Erfolge zu verbuchen. Wie die beiden Unternehmen in einer Pressemeldung schreiben, hat die Allianz für autonomes Fahren Ergebnisse hervorgebracht: Man habe einen „Software-Stack mit Künstlicher Intelligenz (KI) entwickelt“, der künftig von beiden für assistiertes und automatisiertes Fahren genutzt werden könne. Laut Cariad deckt der modulare Software-Stack „das Spektrum des assistierten Fahrens auf Level 2 ab und ermöglicht in seiner höchsten Ausprägung auch sogenannte ‚handsfree‘-Fahrfunktionen“, die in etwa dem Level 2++ entspricht.
VW ID.Every1 erstes Fahrzeug mit Level 2++
Bei diesem Grad der Automation spricht man auch von „hands-off, eyes-on“. Die Lösung wird laut VW in verschiedenen Fahrzeugklassen – vom Kleinwagen bis zum Premiummodell – und in Elektro- sowie Verbrennerplattformen integriert. Eines der ersten VW-Fahrzeuge mit dem System soll der Volkswagen ID. EVERY1 sein, der 2027 in Serie gehen soll.
VW-Chef Oliver Blume sagt zum Aus der Partnerschaft: „Fahrerassistenzsysteme gewinnen für unsere Kunden zunehmend an Bedeutung. Sie machen das Fahren sicherer, komfortabler und einfacher. Deshalb setzt sich der Volkswagen-Konzern weiterhin dafür ein, hochautomatisiertes Fahren in Europa und Nordamerika einzuführen, und richtet seine Strategie konsequent auf dieses Ziel aus.“ Cariad und Bosch hätten im Verlaufe der „Automated Driving Alliance“ gemeinsam „eine solide technologische Grundlage dafür geschaffen“, so Blume weiter. „Darauf bauen wir nun auf – mit einem klaren Fokus auf Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und schneller Umsetzung für unsere Marken und Kunden,“ schloß der VW-Chef ab.











