Vier Turbolader, bis zu 1850 Pferdestärken, eine Höchstgeschwindigkeit von 420 km/h – und Porzellan verteilt über das gesamte Automobil. Nach rund 20 Jahren Bauzeit verabschiedet Bugatti seinen legendären 16-Zylinder-Motor. Sowohl im Veyron – jenem PS-Boliden, der den Autosport für immer verändert hat – als auch im Nachfolgemodell Chiron wurde der Antrieb verbaut. Das Finale zelebrierte der französische Automobilhersteller gemeinsam mit der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin. Am Dienstagabend wurde unweit des Tiergartens das beeindruckende Einzelstück vorgestellt: der Bugatti W16 Mistral „Blanc Éternel“ („Ewiges Weiß“).
Eine hochmotorisierte Porzellan-Skulptur
Die Geschichte der beiden Hersteller begann bereits vor 15 Jahren. Damals präsentierten Bugatti und KPM in Berlin den Veyron Grand Sport „L’Or Blanc“ als fahrbares Kunstwerk. Auch hier war Porzellan bereits zentrales Designelement. Der W16 Mistral greift diese Idee nun auf und übersetzt sie mit den Mitteln moderner Fahrzeugentwicklung in eine neue Form: Die hochmotorisierte Porzellan-Skulptur in Form eines Roadsters sieht nicht nur außergewöhnlich aus, sondern ist tatsächlich für den Straßenverkehr gedacht – und zugelassen.










