Dreieinhalb Jahre nach seiner Einführung ist das Bürgergeld an diesem Mittwoch Geschichte. Unter der Ampelregierung galt das Gesetz als die größte Arbeitsmarkt- und Sozialreform seit 20 Jahren, am 1. Juli wird es nun ersetzt durch die neue Grundsicherung. Nur der Begriff kann noch bis Jahresende in offiziellen Dokumenten auftauchen, weil schon die Namensänderung für die Bundesagentur für Arbeit sehr aufwendig ist. Vor allem die Union hatte auf eine Verschärfung der Regeln für Menschen am Existenzminimum gedrängt. Insbesondere für die etwa 3,8 Millionen Hilfebezieher, die grundsätzlich arbeiten können, wird sich einiges ändern.