Guadalupe (dpa) - Ronald Koeman hört nach dem frühzeitigen WM-Aus gegen Marokko als Nationaltrainer der Niederlande auf. Die Entscheidung, seinen Vertrag nicht zu verlängern, habe er vergangene Nacht getroffen, gab der 63-Jährige via Instagram in einer persönlichen Stellungnahme bekannt. Mit Blick auf seine Laufbahn zeigte er sich „vor allem stolz und dankbar“. Er habe das Privileg gehabt, bei zahlreichen Spitzenvereinen wie dem FC Barcelona oder Ajax Amsterdam und in zwei Amtszeiten die niederländische Nationalmannschaft zu trainieren.Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Das Scheitern im Elfmeterschießen des WM-Sechzehntelfinales bezeichnete Koeman als schmerzhaft. „Wir alle haben von einer Weltmeisterschaft geträumt, bei der wir Geschichte schreiben würden. Das ist nicht gelungen. Niemand ist darüber enttäuschter als ich“, erklärte er. Als Nationaltrainer trage man die Verantwortung für das Abschneiden der Mannschaft.Zugleich verwies Koeman auf die Erkrankung seiner Frau, die seinen Blick auf das Leben verändert habe. „Fußball war mein Leben, aber Gesundheit ist unbezahlbar“, schrieb er. Seine Frau habe ihn trotz ihrer eigenen Krankheit täglich darin bestärkt, seine Arbeit als Bondscoach fortzusetzen. Dafür sei er ihr „dankbarer, als ich es jemals in Worte fassen könnte“.Die Niederlande hatten sich als Sieger der Gruppe F für die erste K.-o.-Phase qualifiziert. Gegen Marokko stand es nach 120 Minuten 1:1, ehe die Nordafrikaner letztlich das bessere Ende auf ihrer Seite hatten. Koeman hatte die Elftal am 1. Januar 2023 übernommen, zuvor war er bereits von 2018 bis 2020 Oranje-Trainer.© dpa-infocom, dpa:260630-930-312777/1
Nach WM-Aus: Koeman hört als Trainer der Niederlande auf
Guadalupe (dpa) - Ronald Koeman hört nach dem frühzeitigen WM-Aus gegen Marokko als Nationaltrainer der Niederlande auf. Die Entscheidung, seinen Vertrag nicht zu verlängern, habe er vergangene Nacht getroffen, gab der 63-Jährige via Instagram in einer persönlichen Stellungnahme bekannt. Mit Blick auf seine Laufbahn zeigte er sich „vor allem stolz und dankbar“. Er habe das Privileg gehabt, bei zahlreichen Spitzenvereinen wie dem FC Barcelona oder Ajax Amsterdam und in zwei Amtszeiten die niederländische Nationalmannschaft zu trainieren.Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Das Scheitern im Elfmeterschießen des WM-Sechzehntelfinales bezeichnete Koeman als schmerzhaft. „Wir alle haben von einer Weltmeisterschaft geträumt, bei der wir Geschichte schreiben würden. Das ist nicht gelungen. Niemand ist darüber enttäuschter als ich“, erklärte er. Als Nationaltrainer trage man die Verantwortung für das Abschneiden der Mannschaft.Zugleich verwies Koeman auf die Erkrankung seiner Frau, die seinen Blick auf das Leben verändert habe. „Fußball war mein Leben, aber Gesundheit ist unbezahlbar“, schrieb er. Seine Frau habe ihn trotz ihrer eigenen Krankheit täglich darin bestärkt, seine Arbeit als Bondscoach fortzusetzen. Dafür sei er ihr „dankbarer, als ich es jemals in Worte fassen könnte“.Die Niederlande hatten sich als Sieger der Gruppe F für die erste K.-o.-Phase qualifiziert. Gegen Marokko stand es nach 120 Minuten 1:1, ehe die Nordafrikaner letztlich das bessere Ende auf ihrer Seite hatten. Koeman hatte die Elftal am 1. Januar 2023 übernommen, zuvor war er bereits von 2018 bis 2020 Oranje-Trainer.© dpa-infocom, dpa:260630-930-312777/1










