In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump.Oberster US-Gerichtshof erlaubt Ausschluss von Transgender-AthletenDer Oberste Gerichtshof der USA hat Verbote für Transgender-Athletinnen im Frauensport gebilligt. Das am Dienstag veröffentlichte Urteil des Supreme Court erlaubt Bundesstaaten entsprechende Ausschluss-Regeln für öffentliche Schulen und Hochschulen. Das Urteil gilt als Sieg für Präsident Donald Trump, der im Februar 2025 ein Dekret zum Ausschluss biologischer Männer vom Frauensport unterzeichnet hatte.Mehr als die Hälfte der US-Bundesstaaten hat bereits solche Verbote erlassen. Die mehrheitlich konservativen Befürworter der Ausschlussregeln halten sie für notwendig, um faire Wettbewerbe im Frauensport zu garantieren. Die Betroffenen sehen dagegen den Gleichbehandlungsgrundsatz der US-Verfassung und andere Vorgaben gegen Diskriminierung verletzt. Uli PutzTrump: Kommissarischer Arbeitsminister soll im Amt bleibenDer kommissarische US-Arbeitsminister Keith Sonderling soll nach dem Willen von Präsident Donald Trump dauerhaft im Amt bleiben. In einem Post auf seiner Plattform Truth Social bezeichnete Trump Sonderling als „ausgezeichnet“ und kündigte dessen Nominierung an. Der Senat muss die Personalie noch bestätigen.Sonderling führt die Geschäfte bereits als kommissarischer Minister, nachdem seine Vorgängerin Lori Chavez-DeRemer Ende April aus dem Amt geschieden war. Sie stand unter anderem wegen möglicher Verstöße bei der Nutzung von Haushaltsmitteln und Vorwürfen unangemessenen Verhaltens im Amt unter Druck, wie mehrere US-Medien berichteten.Sonderling war bereits in Trumps erster Amtszeit in führender Position im Arbeitsministerium tätig, in Trumps zweite Amtszeit startete er dann als stellvertretender Minister. Vor seiner Zeit in der Regierung war er unter anderem als Anwalt im Arbeitsrecht tätig.Trump teilte mit, Sonderling habe in seiner Karriere durchweg bewiesen, sich mit Hingabe für hart arbeitende Amerikaner einzusetzen. „Ich bin mir sicher, dass er in seiner neuen Rolle hervorragende Arbeit leisten wird.“Briefwahlstimmen zählen, wenn sie spätestens am Wahltag abgestempelt wurdenDer Supreme Court hat entschieden, dass Bundesstaaten Briefwahlstimmen auch dann noch zählen dürfen, wenn sie erst nach dem Wahltag eintreffen, sofern sie spätestens am Wahltag abgestempelt wurden. Die Richter kippten damit ein Urteil eines Berufungsgerichts, das eine entsprechende Regelung im Bundesstaat Mississippi für unvereinbar mit Bundesrecht erklärt hatte.Die Mehrheit des Gerichts entschied, dass Bundesgesetze zwar den Wahltag für Bundeswahlen festlegen, daraus aber keine Pflicht folgt, dass Briefwahlstimmen bis zu diesem Tag auch bei den Wahlbehörden eingehen müssen. Maßgeblich sei, dass die Stimme spätestens am Wahltag abgegeben werde. Bis wann rechtzeitig abgeschickte Briefwahlstimmen noch berücksichtigt werden dürfen, könnten die Bundesstaaten selbst festlegen.In Mississippi dürfen Briefwahlstimmen bis zu fünf Werktage nach der Wahl eingehen, wenn sie spätestens am Wahltag abgestempelt wurden. Nach Angaben des Gerichts gilt eine ähnliche Regelung in etwa 30 Bundesstaaten. Die Entscheidung fällt wenige Monate vor den Kongresswahlen, den sogenannten Zwischenwahlen, in eine Debatte über das US-Wahlrecht. Präsident Donald Trump dringt seit langem auf schärfere Regeln für Briefwahl und Wählerregistrierung, zentrale Teile seiner entsprechenden Dekrete wurden von Bundesgerichten jedoch blockiert.Nach Erdbeben: USA sagen Venezuela über 300 Millionen Dollar zuDie USA haben Venezuela nach dem verheerenden Erdbeben Hilfsgelder in Höhe von mehr als 300 Millionen Dollar (rund 262 Millionen Euro) zugesagt und damit die zuvor angekündigten Hilfen von 150 Millionen Dollar verdoppelt. Durch die Gelder würden „medizinische Notfallversorgung, Nahrungsmittelhilfe, Wasserversorgung und sanitäre Einrichtungen, Unterkünfte, Schutzmaßnahmen sowie logistische Unterstützung gewährleistet“, teilte das Außenministerium in Washington am Montag mit. Die Gelder würden durch Partnerorganisationen wie die UN-Organisation für Migration (IOM), das Welternährungsprogramm (WFP), die Samariter und das Rote Kreuz weitergeleitet werden, hieß es in der Mitteilung. Washington habe zudem vier Such- und Rettungsteams aus mehr als 300 Rettungskräften und fast zwei Dutzend Suchhunden nach Venezuela entsandt. Venezuela war in der vergangenen Woche von einem Doppel-Erdbeben der Stärken 7,2 und 7,5 erschüttert worden. Offiziellen Angaben zufolge kamen mindestens 1450 Menschen ums Leben. Mehr als 50.000 Menschen werden nach UN-Angaben noch vermisst. Trump besichtigt Umbau-Projekte Der von US-Präsident Donald Trump forcierte Umbau der amerikanischen Hauptstadt Washington schreitet voran. Am Sonntagmorgen schaute Trump sich einige seiner Projekte an, unter anderem den Lafayette Park neben dem Weißen Haus. Innenminister Doug Burgum begleitete den Präsidenten auf seinem Spaziergang. Der Park war im Januar für die Öffentlichkeit gesperrt worden. Im April feierte er auf seiner Plattform Truth Social, dass die Springbrunnen im Park „zum ersten Mal … seit Jahrzehnten“ wieder in Betrieb waren.Trump besichtigte am Sonntag auch den East Potomac Golf Links, einen Golfplatz, den er ebenfalls sanieren lassen will. Zudem machte der Präsident einen kurzen Rundgang um das geplante Gelände für den Triumphbogen am Eingang zum Nationalfriedhof Arlington.Mehr zum Umbau der Hauptstadt lesen Sie hier:Trump stellt neuen US-Reisepass mit Bild von sich selbst vor US-Präsident Donald Trump hat einen neuen, limitierten US-Reisepass zum 250. Gründungstag der USA vorgestellt, der ein Bild von ihm enthält. „Der neue Reisepass der USA, auf dem steht: 'Willkommen, aber benehmt euch!“, erklärte Trump am Freitag auf seiner Plattform Truth Social, auf der er ein Foto des Passes veröffentlichte.Das Bild zeigt Trump finster blickend, wie er sich auf seinen Schreibtisch stützt, sowie seine Unterschrift. Im Hintergrund ist der Text der Unabhängigkeitserklärung zu sehen. Das Bild scheint auf einem Porträt zu basieren, welches vom Fotografen des Weißen Hauses, Daniel Torok, gemacht wurde. Auf der nächsten Passseite ist ein Gemälde zu sehen, das die Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1776 darstellt.Das Weiße Haus veröffentlichte ebenfalls ein Bild des Passes und schrieb dazu: „Patrioten-Pass“. Das US-Außenministerium reagierte zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. Es hatte zuvor einen neuen Pass angekündigt, der ab dem 6. Juli erhältlich sei.Die neuen Pässe sind Teil der beispiellosen Bemühungen des US-Präsidenten, sich etwa durch Namensänderungen von Gebäuden und Institutionen zu verewigen. Er wird der erste amtierende Präsident sein, der in Reisedokumenten der US-Bürger abgebildet ist.Die italienische Ministerpräsidentin kann charmant und herzlich sein oder hart und kalt. Ihre unerbittliche Seite hat sie gerade jenem Mann gezeigt, dem sie lange eng verbunden schien: Donald Trump. Lesen Sie hier den Kommentar von Anna-Lena Ripperger:Texas verpflichtet Schüler zum Lesen bestimmter BibeltexteAls erster US-Bundesstaat verpflichtet Texas seine Schüler dazu, bestimmte Bibel-Passagen im Unterricht zu lesen. Die Schulbehörde „Board of Education“ führte am Freitag (Ortszeit) eine entsprechende Regelung ein, wie die Zeitung „Houston Chronicle“ berichtete. Texas und die USA seien schon immer „eine christliche Nation“ gewesen, begründete Brandon Hall von der Schulbehörde die Entscheidung. Zu den vorgeschriebenen Texten gehören das Gleichnis vom verlorenen Sohn aus dem Lukasevangelium, die Schöpfungsgeschichte im Buch Genesis sowie das Buch Jona.Die Vorschrift löst heftige Debatten im Bundesstaat aus. Sein Sohn müsse religiöse Texte lesen, die seine Familie nicht teile, protestierte der Rabbiner Joshua Fixler aus Houston in einem örtlichen Fernsehsender. Der Streit über das Bibellesen in staatlichen Schulen in den USA währt schon seit Jahrzehnten. 1963 fällte das Oberste Gericht ein noch heute angefochtenes Urteil: Staatliche Schulen seien bei religiösen Angelegenheiten neutral und dürften Kindern das Lesen der Bibel nicht vorschreiben.Texas liegt im sogenannten Bibelgürtel der Vereinigten Staaten wird von Politikern der Republikanischen Partei regiert. Im Juni 2025 beschloss das Parlament des Bundesstaates, dass in jedem Klassenzimmer dauerhaft „ein Poster oder eine umrahmte Darstellung“ mit den biblischen Zehn Geboten hängen muss. In Texas gehen mehr als fünf Millionen Kinder zur Schule. Philipp von ReinersdorffEU-Sprecher: Würden auf neue US-Zölle „entschlossen reagieren“Die EU-Kommission hat von US-Präsident Donald Trump als Reaktion auf mögliche europäische Digitalsteuern angedrohte Zölle als ungerechtfertigt zurückgewiesen. „Sollten solche Maßnahmen ergriffen werden, wird die EU rasch und entschlossen reagieren, um ihre Rechte und ihre regulatorische Autonomie zu verteidigen“, teilte ein EU-Sprecher laut der Deutschen Presse-Agentur mit. Mehr ladenTickarooLive Blog Software