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Konsumklima: WM-Aus verhindert Konsumimpuls für deutsche Wirtschaft Für die deutsche Fußballmannschaft ist die WM vorbei, das könnte die Kauflaune der Deutschen trüben. Dennoch gibt es Hoffnung auf Besserung.
30.06.2026 - 11:13 Uhr Ein Deutschland-Fan verlässt die leere Zuschauertribüne im Stadion. Deutschland hat das Spiel nach Elfmeterschießen verloren. Foto: Jan Woitas/dpaDas frühzeitige WM-Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft dürfte Experten zufolge die Kauflaune in Deutschland dämpfen. „Die Konsumlaune ist ja gegenwärtig ohnehin schlecht“, sagte Konsumforscher Rolf Bürkl vom Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM). „Mit dem frühen Ausscheiden bei der WM ist zumindest die Möglichkeit genommen worden, dass die Konsumstimmung in Deutschland etwas Unterstützung erhält.“Ähnlich schätzen das Banken-Ökonomen ein. „Mit dem Ausscheiden der Fußball-Nationalmannschaft ist ein neuer Dämpfer zu verarbeiten“, sagte der Chefvolkswirt von ABN Amro Deutschland, Alexander Krüger. „Die Grundhaltung der Verbraucher wird wohl von Zurückhaltung geprägt sein.“Das sieht so auch der Chefvolkswirt der VP Bank, Thomas Gitzel. „Größere Fan-Meilen hätten positiv zu den Umsätzen beigetragen und auch das Hotel- und Gaststättengewerbe hätte sicherlich davon profitiert“, sagte Gitzel. Die Effekte wären allerdings nicht signifikant gewesen.Fußball-WM Deutschlands letztes WM-Spiel in Adidas – und was danach kommt Adidas rüstet bei dieser WM die meisten Teams aus – auch das ausgeschiedene Deutschland. Und sogar ein Mittelständler aus dem Ländle war erstmals dabei. von Kevin GallantDie Nationalmannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann schied in der Nacht zum Dienstag mit einer Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay frühzeitig aus dem WM-Turnier in Kanada, den USA und Mexiko aus. Der Handelsverband Deutschland (HDE) hatte nach anfänglichen Erfolgen bei der Weltmeisterschaft auf etwas Schwung gehofft.„Mit dem Erreichen der KO-Runde der deutschen Fußball-Nationalmannschaft registriert der Textil- und Modehandel aktuell spürbare Nachfrageimpulse“, teilte etwa der Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren (BTE) vorige Woche mit. Fans interessierten sich vor allem für Fußballtrikots, Hosen, Shorts und Hüte.Angesichts der Friedenssignale im Nahost-Konflikt schöpften die Verbraucher in Deutschland wieder ein wenig mehr Zuversicht. Das Konsumklima-Barometer für Juli stieg um 0,5 Punkte auf minus 29,2 Zähler, wie die GfK-Marktforscher und NIM mitteilten.Nach den Worten von NIM-Konsumforscher Bürkle ist es derzeit für die meisten Verbraucher wichtiger, dass die geplanten Reformen bei Rente, Gesundheit, Pflege und Steuer rasch umgesetzt werden. „Dies würde die anhaltende Verunsicherung reduzieren, Planungssicherheit schaffen und dem Konsum damit etwas Rückenwind geben“, sagte Bürkl. rtr Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick











