Flucht vor der Hitze: Wer an den See fährt

Ins kühle Nass springen zu können, muss man sich erst mal leisten können. Und wenn es danach noch Erdbeeren geben soll, muss die auch wer verkaufen.

Wer an den See fährt, muss es sich leisten können

Karl-Josef Hildenbrand/dpa

A m Barnimer Bernsteinsee lässt sich der Berliner Rekordsommer überraschend gut aushalten. Knappe 50 Kilometer vor den Toren der Hauptstadt zaubert die Sonne Blitzlichter auf das blaugrüne Wasser. Kinder bauen Sandburgen, dahinter dösen Erwachsene auf Handtüchern, die Kronen der märkischen Kiefern werfen Blumenmuster auf ihre Gesichter. Auch ich liege mit Nadelduft in der Nase im Schatten und träume von Südfrankreich. Und: Die Abkühlung scheint – zumindest auf den ersten Blick – nicht mal was zu kosten.