Insgesamt wuchs das weltweit ausgewiesene Privatvermögen der UBS zufolge um rund 10,8 Prozent und damit so stark wie seit vielen Jahren nicht, was die Bank unter anderem mit der positiven Entwicklung der Finanzmärkte erklärt. Außerdem wirkten die Wechselkurse: Weil der Report in Dollar rechnet, schlägt sich ein schwächerer Dollar in den umgerechneten Vermögenswerten anderer Währungsräume nieder.Gleichzeitig habe sich die Vermögensungleichheit verschärft, schreiben die Experten. In den meisten Märkten stieg zwar das Durchschnittsvermögen. Doch das Medianvermögen – der Wert, bei dem 50 Prozent der Erwachsenen mehr und 50 Prozent weniger besitzen – ging zurück. Das deutet darauf hin, dass die Zugewinne vor allem bei den ohnehin besonders Vermögenden ankamen.
Auch in Deutschland klafft die Lücke: Im Durchschnitt lag das Vermögen bei rund 347.000 Dollar je erwachsene Person – das Medianvermögen aber nur bei rund 53.000 Dollar. Anders ausgedrückt: Die Hälfte der Menschen in Deutschland besitzt umgerechnet rund 53.000 Dollar oder weniger. Hierzulande gibt es der Studie zufolge mehr als 2,6 Millionen Millionäre, gut ein Prozent mehr als im Vorjahr.Im Durchschnitt verfügen Menschen in Nordamerika weiterhin über das höchste Vermögen, es liegt im Durchschnitt bei rund 660.000 Dollar je erwachsene Person, gefolgt von Australien und Neuseeland (590.000 Dollar).











