Die weltweiten Privatvermögen sind 2025 deutlich gestiegen, vor allem in Europa, im Nahen Osten und Afrika. Die Gesamtsumme stieg um 10,8 Prozent, berichtet die Schweizer Bank UBS in ihrem „Global Wealth Report“. In Europa, dem Nahen Osten und Afrika war der Zuwachs überdurchschnittlich. Mehr als die Hälfte des globalen Privatvermögens sei in den USA und China konzentriert. Die Vermögen oberhalb von 5 Millionen seien besonders stark gewachsen. Weltweit stiegen fast eine Million Menschen zu Millionären (in US-Dollar) auf, fast die Hälfte davon in den USA. Das sind 2600 Millionäre pro Tag.In Deutschland gab es im vergangenen Jahr nach der Berechnung der UBS rund 2,6 Millionen Dollar-Millionäre, ein Prozent mehr als 2024. Eine Million Dollar entspricht rund 880.000 Euro. Das entspricht 3,9 Prozent der Menschen ab 18 Jahren. Sie besitzen rund 46 Prozent des gesamten Privatvermögens in Deutschland. 9,8 Prozent der Erwachsenen besaßen dagegen weniger als jeweils 10.000 Dollar.Beim durchschnittlichen Vermögen liegen die Schweizer weltweit auf Platz 1, mit einer Summe von 910.382 Dollar pro Erwachsenem, gefolgt von den US-Amerikanern und den Luxemburgern. Deutsche liegen in dieser Statistik auf Platz 14, mit umgerechnet durchschnittlich rund 347.000 Dollar Vermögen. Dazu zählen auch Immobilien.Gleichzeitig habe sich die Vermögensungleichheit verschärft, schreiben die Experten. In den meisten Märkten stieg zwar das Durchschnittsvermögen. Doch das Medianvermögen – der Wert, bei dem 50 Prozent der Erwachsenen mehr und 50 Prozent weniger besitzen – ging zurück. Das deutet darauf hin, dass die Zugewinne vor allem bei den ohnehin besonders Vermögenden ankamen.
2600 neue Millionäre pro Tag
Jeden Tag erreichen rund 2600 weitere Menschen den Millionärsstatus. Das weltweite Vermögen wuchs 2025 so schnell wie seit Jahren nicht, so eine Studie der UBS. Zugleich hat sich die Schere zwischen Arm und Reich weiter geöffnet.











