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Iran-Krieg: Iran weist internationale Minenräumung in der Straße von Hormus zurück Live-Blog Israelische Razzien: 15-jähriger Palästinenser nahe Ramallah getötet +++ Iran: Keine Gespräche mit USA in kommenden Tagen +++ Der Newsblog.

29.06.2026 - 23:07 Uhr aktualisiert Artikel anhörenStraße von Hormus: Iran weist eine internationale Beteiligung an der Minenräumung in der Straße von Hormus entschieden zurück. Foto: Wen Xinnian/Xinhua/dpaIran weist internationale Minenräumung in der Straße von Hormus zurückIran weist eine internationale Beteiligung an der Minenräumung in der Straße von Hormus entschieden zurück. Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi erklärte auf der Plattform X, der von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vorgeschlagene Einsatz mit Partnerstaaten verstoße gegen das bestehende Rahmenabkommen. Dieses sehe vor, dass die Verantwortung für die Minenräumung ausschließlich bei Iran liege, so der Vizeminister.Laut Gharibabadi werde Teheran eine gemeinsame Operation niemals zulassen. Zudem warf er Paris vor, mit solchen Initiativen die ohnehin angespannte Lage in der strategisch wichtigen Meerenge im Persischen Golf durch zusätzliche „Provokationen“ weiter zu belasten.Macron sprach beim Besuch des Sultans von Oman, Haitham bin Tarik, in Paris, auch über die Straße von Hormus. „Wir haben beschlossen, gemeinsam mit unseren Partnern an der Minenräumung in der Meerenge mitzuwirken, um die Seewege zu sichern und eine freie und bedingungslose Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten“, teilte Macron nach dem Treffen auf X mit.Israelische Razzien - 15-jähriger Palästinenser nahe Ramallah getötetIsraelische Sicherheitskräfte sind zum Wochenstart zu Razzien in verschiedenen Teilen des besetzten Westjordanlands ausgerückt. Das Gesundheitsministerium der Palästinensischen Autonomiebehörde teilte mit, in der Nähe von Ramallah sei ein 15-jähriger Palästinenser aus Jerusalem durch einen Kopfschuss getötet worden.Rettungskräfte brachten den Jugendlichen nach erfolglosen Wiederbelebungsversuchen in ein Krankenhaus, wie die Hilfsorganisation Roter Halbmond mitteilte. In der Nähe von Hebron seien zwei weitere Menschen bei einer Razzia durch Schüsse israelischer Sicherheitskräfte verletzt worden, teilte die Hilfsorganisation mit. Das israelische Militär gab zunächst keine Stellungnahme ab.Iran: Keine Gespräche mit USA in kommenden TagenDer Iran plant nach Angaben des Außenministeriums in Teheran in den kommenden Tagen keine Gespräche mit den USA. Zwar reise in dieser Woche eine iranische Delegation nach Katar, dies habe jedoch mit dem Besuch von US-Vertretern in dem Land nichts zu tun, teilt ein Ministeriumssprecher mit. Priorität habe für die Regierung in Teheran die Umsetzung einer Absichtserklärung. Das sei Voraussetzung für Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen.Oman und Iran beraten über Servicegebühren in Straße von HormusOman und der Iran prüfen nach Angaben des omanischen Außenministers Badr al-Busaidi die Erhebung von Gebühren für Dienstleistungen in der Straße von Hormus. Dabei gehe es nicht um Durchfahrtsgebühren für Schiffe, sagte al-Busaidi dem Sender Radio Monte Carlo bei einem Besuch in Frankreich am Montag.Mögliche Dienstleistungen könnten nach seinen Angaben Maßnahmen zur Sicherheit auf See, Umweltschutz, Navigationshilfe und Vorkehrungen für Zwischenfälle wie Brände umfassen. Es gebe erfolgreiche Beispiele für ähnliche Dienstleistungen im Einklang mit dem Seerecht. Durchfahrtsgebühren für Schiffe lehne sein Land ab, sagte der Minister. „Das ist international verboten“, erklärte er. „Und wir halten uns an diese Regeln.“Gespräche zur Umsetzung von libanesisch-israelischem AbkommenDer Kommandeur des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos Centcom, Brad Cooper, hat den libanesischen Präsidenten Joseph Aoun in der Hauptstadt Beirut getroffen. Dabei ging es nach Angaben des libanesischen Präsidialamts um die Umsetzung des am Freitag in Washington vereinbarte Rahmenabkommens mit Israel. Nach Angaben des US-Zentralkommandos traf Cooper außerdem den Oberbefehlshaber der libanesischen Streitkräfte, Rodolphe Haikal. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.Die libanesische und die israelische Regierung hatten sich am Freitag nach jahrzehntelangem Kriegszustand auf einen Weg zu Frieden und Sicherheit geeinigt. Die Hisbollah lehnt die Vereinbarung jedoch ab. Die vom Iran unterstützte Miliz war nicht an den Verhandlungen beteiligt, die in dem Abkommen vorgesehene Entwaffnung weist sie strikt zurück.Trump: Morgen Treffen mit Iran in DohaVertreter der USA und des Irans werden sich nach Angaben von US-Präsident Donald Trump an diesem Dienstag in Katars Hauptstadt Doha treffen. „Der Iran hat um ein Treffen gebeten“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Weitere Angaben etwa zum Ziel der Gespräche machte Trump nicht. Erst kurz zuvor hatte der Iran noch Berichte über einen möglichen weiteren aktuellen Verhandlungstermin mit den USA zurückgewiesen. Eine Gesprächsrunde werde stattfinden, „sobald die Voraussetzungen geschaffen sind und Einigkeit über Termin und Veranstaltungsort erzielt wurde“, sagte Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna. „Das Abhalten von technischen Sitzungen der Arbeitsgruppen ist für diese Woche nicht geplant.“ Konsultationen würden über Vermittler jedoch fortgesetzt, sagte Gharibabadi. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, sollen am Dienstag an einem Treffen in Doha teilnehmen, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am Montag in einem Interview mit dem Fernsehsender Fox News. Palästinenser melden ein totes Kind bei Angriff im GazastreifenBei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen sind mindestens drei Palästinenser getötet worden. Bei den Toten handle es sich um zwei Männer und ein achtjähriges Kind, teilte das Al-Aksa-Märtyrer-Krankenhaus am Montag mit. Ein dritter Mann sei verletzt worden. Nach Angaben der von der militant-islamistischen Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörden traf der Angriff in Deir al-Balah ein Zelt, in dem Vertriebene untergebracht waren.Das israelische Militär erklärte, Ziel des Angriffs sei ein Mitglied der Extremistengruppe Islamischer Dschihad gewesen, das am Terror-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 beteiligt gewesen sei.Iran: Keine Treffen technischer Arbeitsgruppen in dieser WocheDer Iran hat Berichte über ein baldiges Treffen von Arbeitsgruppen zur Umsetzung der Absichtserklärung mit den USA zurückgewiesen. In dieser Woche seien keine Treffen dieser Art geplant, sagte der stellvertretende iranische Außenminister Kasem Gharibabadi am Montag der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine mit den Verhandlungen vertraute Person gemeldet, dass die technischen Teams beider Länder in den kommenden Tagen in Doha zusammenkommen sollten. Gharibabadi erklärte, dass die Konsultationen zwischen dem Iran und Katar über die US-Verpflichtungen wie geplant fortgesetzt würden. Die Gespräche der technischen Arbeitsgruppen in Doha seien jedoch nicht bestätigt.Insider: Vermittler richten Kommunikationskanäle zwischen USA und Iran einIm Konflikt zwischen den USA und dem Iran haben Vermittler Insidern zufolge Kommunikationskanäle eingerichtet, um mögliche Zwischenfälle und damit eine erneute Eskalation wie am Wochenende zu verhindern. Vertreter beider Länder wollten zudem in den kommenden Tagen in Katars Hauptstadt Doha die Beratungen über die Umsetzung einer Rahmenvereinbarung fortsetzen, sagt eine mit den Verhandlungen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Das US-Nachrichtenportal Axios hatte unter Berufung auf einen ranghohen US-Regierungsvertreter berichtet, dass die Gespräche am Dienstag in Katar wieder aufgenommen werden sollen.Neben Katar vermittelt auch Pakistan in dem Konflikt. Nach einem iranischen Angriff auf einen Frachter in der Straße von Hormus hatten sich beide Seiten in den vergangenen Tagen trotz der geltenden Waffenruhe wieder gegenseitig beschossen. Inzwischen wurden nach US-Angaben mit dem Iran ein Stopp der Angriffe und eine Rückkehr an den Verhandlungstisch vereinbart.Iran: Sechs Milliarden Dollar eingefrorener Gelder werden freigegebenNach einer Einigung mit den USA zur Aufhebung von Sanktionen im Öl- und Petrochemiesektor werden nach Angaben aus Teheran sechs Milliarden von insgesamt zwölf Milliarden Dollar an eingefrorenen iranischen Geldern aus Katar freigegeben. Dies erklärt der iranische Präsident Massud Peseschkian staatlichen Medien zufolge. Der Iran und die USA haben in diesem Monat ein Rahmenabkommen unterzeichnet, um den Weg für eine Beilegung ihres Konflikts zu ebnen.Iran und Oman beraten über Zukunft der Straße von HormusDer Iran und der Oman haben erstmals in einem gemeinsamen Ausschuss über die Straße von Hormus beraten. Das Treffen des Gremiums fand in der omanischen Hauptstadt Maskat statt, wie der iranische Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi auf der Plattform X mitteilt. Demnach tauschten sich Vertreter beider Staaten über die Souveränitätsrechte der Golf-Anrainer aus. Zudem sei über die künftige Verwaltung der für den internationalen See- und Öl-Handel wichtigen Meerenge gesprochen worden. Basis dafür sei das Mitte Juni von den USA und dem Iran vereinbarte Rahmenabkommen.Israels Cyberabwehr spricht von massiver Zunahme iranischer AttackenIsraels Sicherheitsbehörden haben nach eigenen Angaben im jüngsten Krieg mit dem Iran eine drastische Zunahme iranischer Cyberangriffe verzeichnet. „Während der Operation 'Rising Lion' im Juni 2025 gingen bei den 119 Einsatzzentren unseres Cyberabwehr-Zentrums etwa 1600 Meldungen über Cybervorfälle ein“, sagte der Generaldirektor des Nationalen Cyberabwehrzentrums, Yossi Karadi, der „Welt“. „Während der Operation 'Roaring Lion' im Juni 2026 stieg diese Zahl auf rund 4800 Meldungen.“„Anders als im kinetischen Bereich gibt es im Cyberraum keinen Waffenstillstand“, sagte Karadi. Am Tag der Unterzeichnung des Waffenstillstands im Juni vergangenen Jahres sei die Zahl der Cyberangriffe gegen Israel verdoppelt worden.Trotz Angriffen: USA rechnen weiter mit Iran-GesprächenTrotz mehrerer Angriffe während der eigentlich geltenden Waffenruhe gehen die USA von weiteren Gesprächen mit dem Iran in den kommenden Tagen aus. Ein hochrangiger US-Regierungsbeamter teilte der Deutschen Presse-Agentur mit: „Es wurde nichts abgesagt.“ Technische Gespräche zur Umsetzung des Rahmenabkommens liegen demnach für die kommenden Tage im Plan. Zudem seien die Kanäle zur Konfliktvermeidung eingerichtet und funktionsfähig. Ein Ort für mögliche Gespräche wurde nicht genannt.In den vergangenen Tagen hatte es Angriffe der Vereinigten Staaten auf Ziele im Iran nach Attacken in der Straße von Hormus gegeben, die Washington Teheran zugeschrieben hatte. Damit drohte der Konflikt knapp zwei Wochen nach Unterzeichnung eines Rahmenabkommens wieder zu eskalieren.Bericht: USA und Iran einigen sich auf Ende gegenseitiger AngriffeDie USA und der Iran einigen sich einem Medienbericht zufolge auf ein Ende ihrer gegenseitigen Angriffe. Beide Seiten planen demnach für Dienstag ein Treffen in der katarischen Hauptstadt Doha, um ihren Streit um die Straße von Hormus beizulegen, berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf einen hochrangigen US-Regierungsvertreter. Stellungnahmen der beiden Länder liegen zunächst nicht vor.Israel: Haben massiven Tunnel der Hisbollah im Südlibanon zerstörtDie israelische Armee hat nach offiziellen Angaben im Südlibanon einen weitreichenden unterirdischen Tunnel zerstört. Es handele sich um „Terrorinfrastruktur“ der libanesischen Hisbollah-Miliz im Gebiet der Ortes Madschdal Sun, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und des Verteidigungsministers Israel Katz. In der Mitteilung war von einem mehr als 200 Meter langen und über 25 Meter tiefen Tunnel die Rede. Dort sollen Hunderte Waffen gelagert gewesen sein. Außerdem hätten sich dort mehrere Abschussschächte für Angriffe auf Israel befunden. Der Tunnel war nach Militärangaben rund zehn Kilometer von der israelischen Grenze entfernt. Iran: Sind wegen Angriffen technischen Gesprächen fern gebliebenDer Iran hat nach eigenen Angaben wegen der jüngsten Angriffe auf das Land und nach seiner Darstellung unerfüllter Bedingungen der Absichtserklärung mit den USA nicht an den für heute geplanten technischen Gesprächen teilgenommen. „Einer der Gründe ist etwa zu prüfen, ob wir Zugang zu den freigegebenen Geldern haben“, sagt Mehdi Fazaeili, ein Mitarbeiter aus dem Büro des geistlichen Oberhaupts, im staatlichen Fernsehen. „Wenn wir darauf nicht zugreifen können, ist diese Bedingung nicht erfüllt“, erklärt er. Eine Stellungnahme der USA liegt zunächst nicht vor.Iranischer Parlamentspräsident fordert Treffen zu Lage im LibanonDer iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat ein rasches Treffen eines neuen Gremiums zur Kontrolle des Konflikts im Libanon gefordert. Die „Konfliktkontroll-Einheit“ des Irans, der USA und des Libanons solle sobald wie möglich ein Treffen ansetzen, zitierten ihn iranische Staatsmedien am Sonntag.Im Libanon war der Krieg zwischen Israel und der mit dem Iran verbündeten Schiitenmiliz Hisbollah am 2. März wieder aufgeflammt, kurz nach dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran am 28. Februar. Neue Gefechte zwischen den USA und dem Iran haben das Rahmenabkommen für eine Beendigung des Krieges im Nahen Osten in Bedrängnis gebracht, das ein Ende des Krieges „an allen Fronten, auch im Libanon“ vorsieht.Mehr Schiffsverkehr in Straße von Hormus trotz SpannungenTrotz der angespannten Sicherheitslage hat der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus nach Angaben einer multinationalen Informations- und Koordinierungsstelle für die Handelsschifffahrt in der Region zugenommen. In den vergangenen 72 Stunden sei vor den Küsten des Iran und Omans mehr Verkehr registriert worden, teilte das unter Aufsicht der US-Marine stehende Gemeinsame Maritime Informationszentrum (JMIC) am Sonntag mit.Von den USA unterstützte Durchfahrten von Handelsschiffen seien trotz der erhöhten Bedrohungslage ohne Unterbrechung fortgesetzt worden, hieß es.Irans Klerus drängt auf Abbruch der Gespräche mit den USADer einflussreiche iranische Klerus fordert nach den jüngsten amerikanischen Angriffen einen Abbruch der Verhandlungen mit den USA. In einer Erklärung der theologischen Zentren in der Pilgerstadt Ghom wurden der Präsident, die Mitglieder des Sicherheitsrats sowie das Verhandlungsteam aufgefordert, bei einem erneuten Vertragsbruch die Gespräche mit den USA unverzüglich zu beenden.Dies müsse sowohl aus gesetzlichen als auch aus religiösen Erwägungen geschehen, da ein Vertragsbruch eine Missachtung der im Rahmenabkommen festgelegten Bestimmungen darstelle, heißt es in der Erklärung, die über den Staatssender Irib verlesen wurde.Katar: Staatsbürger stirbt durch Splitter bei MilitäroperationenEin katarischer Staatsbürger stirbt nach Angaben des Innenministeriums an Splitterverletzungen infolge von „Militäroperationen in der Region“. Zuvor sei ein Boot mit dem Mann und einer weiteren Person an Bord vermisst worden. Die zweite Person sei verletzt worden, teilt das Ministerium weiter mit. Das Boot sei in den frühen Morgenstunden nach einer Suchaktion entdeckt worden. Den genauen Ort des Vorfalls nennt die Behörde nicht.Irans Außenminister: Israel muss aus dem Libanon abziehenDer iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat Israel erneut zum Ende der Angriffe im Libanon und zu einem Rückzug des Militärs aus dem Nachbarland aufgefordert. Abbas äußerte sich während eines Staatsbesuchs im Irak am Sonntag. Zuvor hatte es erneut US-Angriffe auf Ziele im Iran gegeben sowie Angriffe Teherans auf Bahrain und Kuwait.Das US-iranische Rahmenabkommen, das den Weg zu einem dauerhaften Frieden ebnen soll, sieht ein Ende des Krieges „an allen Fronten“ bereits während einer 60-tägigen Verhandlungsphase vor. Libanesische Nachrichtenagentur meldet israelische AngriffeIsrael hat laut einem libanesischen Medienbericht Ziele im Süden des Libanons angegriffen. Einen Angriff habe es im Dorf Taybe gegeben, einen weiteren im Raum Nabatije, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur NNA am Sonntag. Angaben zu Opfern machte sie zunächst nicht.Kämpfer der Schiitenmiliz Hisbollah hatten in der Nacht zum Sonntag im südlichen Dorf Deir Sirjan einen israelischen Soldat getötet, wie das Militär mitteilte. Die Hisbollah gab zunächst keine Stellungnahme ab. Iran beansprucht alleinige Kontrolle über Straße von HormusDer Iran beansprucht die Kontrolle des Schiffsverkehrs durch die für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus aufs Neue allein für sich. „Die Straße von Hormus wird innerhalb der kommenden 30 Tage wieder vollständig unter die Verwaltung des Iran gestellt“, sagte Außenminister Abbas Araghtschi bei einer Pressekonferenz in der irakischen Hauptstadt Bagdad. Die Verantwortung für die Meerenge liege allein beim Iran, bekräftige Araghtschi.„Jegliche Einmischung oder der Versuch, parallele Strukturen zu schaffen, würde die Lage weiter verkomplizieren, zusätzliche Spannungen erzeugen und die Wiedereröffnung dieser strategisch zentralen Wasserstraße verzögern.“, sagte Araghtschi.Iran greift Bahrain anDer Golfstaat Bahrain hat die jüngsten Angriffe des Irans mit Drohnen und Raketen bestätigt. Das Außenministerium in Manama sprach von einer „gefährlichen Eskalation“, die einem „bewussten Muster wiederholter Angriffe“ gegen das Land folge. Der Iran halte an seinem Kurs fest und sei mit Blick auf das Rahmenabkommen mit den USA über ein Ende der Gewalt „allein verantwortlich“ dafür, die noch bleibenden Chancen auf eine Deeskalation zu untergraben.Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) griffen nach eigenen Angaben Ziele in Bahrain sowie Kuwait an. Man habe Infrastruktur des US-Militärs in beiden Ländern zerstört, hieß es in einer Mitteilung. In Bahrain seien Ziele des wichtigen US-Marinestützpunkts getroffen worden. In Bahrain heulten mehrfach die Alarmsirenen. Das Innenministerium rief die Einwohner über die Plattform X auf, ruhig zu bleiben und sich in Sicherheit zu begeben. Ein Wohngebäude wurde im Zuge des Angriffs beschädigt, wie das Innenministerium mitteilte. Tote habe es nicht gegeben.Israel: Haben Hisbollah-Kämpfer im Südlibanon getötetDas israelische Militär hat eigenen Angaben zufolge Hisbollah-Kämpfer im Süden des Libanon getötet. Der Einsatz in der Gegend von Nabatäa gegen die mit Panzerfäusten bewaffneten Männer sei erfolgt, um eine Bedrohung für israelische Soldaten abzuwenden, teilt das Militär mit. Zudem hätten die Streitkräfte ein Gebäude beschossen, von dem aus die Kämpfer agierten. Die Armee habe auch eine Raketenabschussrampe zerstört. HB Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. 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