PfadnavigationHomePanoramaMonacoEhepaar nach Explosion in Lebensgefahr – Verdächtiger deponiert offenbar Sprengsatz in EingangshalleStand: 00:02 UhrLesedauer: 2 MinutenDie Polizei sperrte die Straße vor dem Wohngebäude nahe der französischen GrenzeQuelle: VALERY HACHE/AFPIn einem Wohngebäude in Monaco kommt es zu einer Explosion. Drei Menschen werden verletzt, zwei von ihnen lebensgefährlich. Der Staatsanwalt berichtet, dass ein Verdächtiger zuvor eine Tasche oder ein Paket platziert habe.Bei einer heftigen Explosion in einem Wohngebäude im Fürstentum Monaco sind am Montag drei Menschen verletzt worden. Staatsminister Christophe Mirmand sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „wahrscheinlichen Angriff“ und einem Sprengsatz, der gezündet worden sei. Nach Angaben des Ministers wurden zwei Eheleute im Alter um die 50 oder 60 Jahre lebensgefährlich verletzt; eine 13-jährige Person habe leichtere Verletzungen erlitten.Die Explosion ereignete sich am Abend in einem Gebäude, das sich an einer Straße entlang der Grenze zu Frankreich befindet. Staatsanwalt Stéphane Thibault sagte, vor der Explosion habe ein Verdächtiger eine Tasche oder ein Paket in der Eingangshalle deponiert. Nach Angaben Mirmands enthielt der Sprengsatz offenbar Schrauben und Schrot. „Dies ist meines Wissens das erste Mal in der Geschichte, dass eine solche Tat im Fürstentum verübt worden ist“, sagte er. Verdächtiger soll aus Frankreich zu Fuß gekommen seinDer französische Sender BFMTV und die Regionalzeitung „Monaco-Matin“ berichteten, dass sich das betroffene Gebäude in einer Straße an der Grenze zu Frankreich befindet. Der Verdächtige soll demnach zu Fuß in Richtung der französischen Stadt Beausoleil gelaufen sein. Die verdächtige Person sei auf der Flucht, hieß es zunächst. Die Hintergründe des Geschehens blieben zunächst unklar.Der Bürgermeister der südfranzösischen Stadt Nizza, die rund 20 Kilometer von dem Fürstentum entfernt liegt, bezeichnete den Vorfall in einem Beitrag auf der Plattform X als einen „Anschlag“. Es sei eine „Tragödie, die Monaco erschüttert“. Er bekundete volle Unterstützung für die Sicherheits- und Rettungskräfte, die im Einsatz seien.AFP/dpa/luwi