In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump.Trump besichtigt Umbau-Projekte Der von US-Präsident Donald Trump forcierte Umbau der amerikanischen Hauptstadt Washington schreitet voran. Am Sonntagmorgen schaute Trump sich einige seiner Projekte an, unter anderem den Lafayette Park neben dem Weißen Haus. Innenminister Doug Burgum begleitete den Präsidenten auf seinem Spaziergang. Der Park war im Januar für die Öffentlichkeit gesperrt worden. Im April feierte er auf seiner Plattform Truth Social, dass die Springbrunnen im Park „zum ersten Mal … seit Jahrzehnten“ wieder in Betrieb waren.Trump besichtigte am Sonntag auch den East Potomac Golf Links, einen Golfplatz, den er ebenfalls sanieren lassen will. Zudem machte der Präsident einen kurzen Rundgang um das geplante Gelände für den Triumphbogen am Eingang zum Nationalfriedhof Arlington.Mehr zum Umbau der Hauptstadt lesen Sie hier:Trump stellt neuen US-Reisepass mit Bild von sich selbst vor US-Präsident Donald Trump hat einen neuen, limitierten US-Reisepass zum 250. Gründungstag der USA vorgestellt, der ein Bild von ihm enthält. „Der neue Reisepass der USA, auf dem steht: 'Willkommen, aber benehmt euch!“, erklärte Trump am Freitag auf seiner Plattform Truth Social, auf der er ein Foto des Passes veröffentlichte.Das Bild zeigt Trump finster blickend, wie er sich auf seinen Schreibtisch stützt, sowie seine Unterschrift. Im Hintergrund ist der Text der Unabhängigkeitserklärung zu sehen. Das Bild scheint auf einem Porträt zu basieren, welches vom Fotografen des Weißen Hauses, Daniel Torok, gemacht wurde. Auf der nächsten Passseite ist ein Gemälde zu sehen, das die Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1776 darstellt.Das Weiße Haus veröffentlichte ebenfalls ein Bild des Passes und schrieb dazu: „Patrioten-Pass“. Das US-Außenministerium reagierte zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. Es hatte zuvor einen neuen Pass angekündigt, der ab dem 6. Juli erhältlich sei.Die neuen Pässe sind Teil der beispiellosen Bemühungen des US-Präsidenten, sich etwa durch Namensänderungen von Gebäuden und Institutionen zu verewigen. Er wird der erste amtierende Präsident sein, der in Reisedokumenten der US-Bürger abgebildet ist.Die italienische Ministerpräsidentin kann charmant und herzlich sein oder hart und kalt. Ihre unerbittliche Seite hat sie gerade jenem Mann gezeigt, dem sie lange eng verbunden schien: Donald Trump. Lesen Sie hier den Kommentar von Anna-Lena Ripperger:Texas verpflichtet Schüler zum Lesen bestimmter BibeltexteAls erster US-Bundesstaat verpflichtet Texas seine Schüler dazu, bestimmte Bibel-Passagen im Unterricht zu lesen. Die Schulbehörde „Board of Education“ führte am Freitag (Ortszeit) eine entsprechende Regelung ein, wie die Zeitung „Houston Chronicle“ berichtete. Texas und die USA seien schon immer „eine christliche Nation“ gewesen, begründete Brandon Hall von der Schulbehörde die Entscheidung. Zu den vorgeschriebenen Texten gehören das Gleichnis vom verlorenen Sohn aus dem Lukasevangelium, die Schöpfungsgeschichte im Buch Genesis sowie das Buch Jona.Die Vorschrift löst heftige Debatten im Bundesstaat aus. Sein Sohn müsse religiöse Texte lesen, die seine Familie nicht teile, protestierte der Rabbiner Joshua Fixler aus Houston in einem örtlichen Fernsehsender. Der Streit über das Bibellesen in staatlichen Schulen in den USA währt schon seit Jahrzehnten. 1963 fällte das Oberste Gericht ein noch heute angefochtenes Urteil: Staatliche Schulen seien bei religiösen Angelegenheiten neutral und dürften Kindern das Lesen der Bibel nicht vorschreiben.Texas liegt im sogenannten Bibelgürtel der Vereinigten Staaten wird von Politikern der Republikanischen Partei regiert. Im Juni 2025 beschloss das Parlament des Bundesstaates, dass in jedem Klassenzimmer dauerhaft „ein Poster oder eine umrahmte Darstellung“ mit den biblischen Zehn Geboten hängen muss. In Texas gehen mehr als fünf Millionen Kinder zur Schule. Philipp von ReinersdorffEU-Sprecher: Würden auf neue US-Zölle „entschlossen reagieren“Die EU-Kommission hat von US-Präsident Donald Trump als Reaktion auf mögliche europäische Digitalsteuern angedrohte Zölle als ungerechtfertigt zurückgewiesen. „Sollten solche Maßnahmen ergriffen werden, wird die EU rasch und entschlossen reagieren, um ihre Rechte und ihre regulatorische Autonomie zu verteidigen“, teilte ein EU-Sprecher laut der Deutschen Presse-Agentur mit. John Bolton bekennt sich in einem Anklagepunkt schuldigDer frühere Nationale Sicherheitsberater der USA John Bolton hat sich am Freitag schuldig bekannt, unrechtmäßig mit geheimen Dokumenten umgegangen zu sein. In dem aktuellen Gerichtsprozess wird ihm vorgeworfen, vertrauliche Informationen weitergegeben und streng geheime Dokumente unrechtmäßig in seinem Haus aufbewahrt zu haben. Sein jetziges Schuldbekenntnis bezieht sich nur auf einen der insgesamt 18 Anklagepunkte, nämlich den der unrechtmäßigen Aufbewahrung von Verschlusssachen. Bolton war während Donald Trumps erster Amtszeit als US-Präsident dessen Sicherheitsberater. Er zählt heute zu seinen bekanntesten Kritikern. Zu den von Bolton aufbewahrten Dokumenten gehörten Berichten zufolge Tagebucheinträge mit Informationen zur Landesverteidigung, die unter die höchste Sicherheitsstufe fielen. CNN und die „New York Times“ berichteten, dass Boltons Schuldbekenntnis Teil einer Einigung mit der Staatsanwaltschaft sei. Teil der geplanten Vereinbarung sei demnach eine Zahlung Boltons von über zwei Millionen US-Dollar (rund 1,7 Millionen Euro). Laut „New York Times“ muss das Gericht der Einigung noch zustimmen. Trotzdem könnte er zu bis zu fünf Jahren Haft verurteilt werden. Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat in dieser Woche wichtige Teile der Migrationspolitik von Präsident Donald Trump für rechtlich zulässig erklärt. F.A.Z.-Redakteur Oliver Kühn erklärt, worum es im Einzelnen geht:Abschiebezentrum „Alligator Alcatraz“ schließtDas berüchtigte Abschiebezentrum mit dem prägnanten Namen „Alligator Alcatraz“ in den Sümpfen Floridas schließt. Das gab der republikanische Gouverneur des Bundesstaats im Süden der Vereinigten Staaten, Ron DeSantis, bekannt. Es gebe dort keine Häftlinge mehr. Er verwies darauf, dass die Einrichtung in den Everglades von Anfang an als Notfalllösung gedacht gewesen sei. Vor kurzem hatten Medien berichtet, dass horrende Betriebskosten ein Grund für das Aus sein könnten.„Alligator Alcatraz“ war zum Symbol der aggressiven Abschiebepolitik von Präsident Donald Trump geworden. Die Regierung hatte das Gefängnis extra in den Sümpfen platziert, damit kein Häftling – aus Angst vor den Alligatoren – die Flucht versucht. Nachdem Präsident Trump die neue Haftanstalt im Sommer 2025 persönlich eröffnet hatte, waren innerhalb weniger Tage Zelte für Tausende Häftlinge sowie mobile Unterkünfte für Mitarbeiter auf einem wenig genutzten Flugplatz errichtet worden. Gegner des Projekts hatten unter anderem käfigartige Zellen für Häftlinge und mangelnde Hygiene kritisiert. Die Regierung hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Mehrere Gerichte beschäftigten sich mit der Einrichtung.Die von der Regierung gewählte Bezeichnung „Alligator Alcatraz“ spielt auf das berüchtigte Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz in der Bucht von San Francisco an. Von 1934 bis 1963 war es die am meisten gefürchtete Haftanstalt der USA. Die Felseninsel „The Rock“ galt als ausbruchsicherer Verbannungsort für die „Schlimmsten der Schlimmsten“. Mehr ladenTickarooLive Blog Software