Wer im Alter arm ist, muss aufwendig Hilfe beantragen. Viele schaffen das nicht. Unser Autor war Rentenkommissionsmitglied. Hier erklärt er, wie das künftig besser geht.

29. Juni 2026, 16:33 Uhr

Viele arme alte Menschen schaffen es nicht, Sozialhilfe zu beantragen. Das genaue Ausmaß kennen wir nicht, die Schätzungen schwanken zwischen 40 und 70 Prozent.

© Lea Greub für DIE ZEIT

Die Reformempfehlungen für die Rente sind seit dieser Woche bekannt. Nun wird laut über Kapitaldeckung, längeres Arbeiten und die Zukunft der »Rente mit 63« gestritten. Dabei sollte viel mehr darüber gesprochen werden, wie Armut im Alter wirksam bekämpft werden kann, schreibt der Ökonom Georg Cremer, der auch Mitglied der Alterssicherungskommission war. Hier erklärt er, was die Kommission dazu bewegt hat.