PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsEinlagern bringt nichtsTipp: Wegfall des Tank-RabattsStand: 15:22 UhrTanken wird jetzt wieder teurer Quelle: SP-XDie Spritpreise dürften nach dem Ende des Tankrabatts wieder kräftig steigen. Das Anlegen von günstigen Vorräten ist aber nur eingeschränkt erlaubt.SP-X/Berlin. Das Hamstern von Spritvorräten vor Ablauf des Steuer-Rabatts ist keine sinnvolle Option zur Entlastung des persönlichen Mobilitäts-Budgets. Aufgrund der Explosionsgefahr dürfen in deutschen Kleingaragen höchstens 20 Liter Benzin gelagert werden. Und zwar in verschlossenen, nicht brennbaren und bruchsicheren Kanistern.

Beim schwer entflammbaren Diesel liegt die Grenze bei 200 Litern. Allerdings hält sich der Kraftstoff selbst bei luftdichter Lagerung nur einige Monate. Dann bildet sich eine Art Schlamm, der die Filter und das Kraftstoffsystem des Fahrzeugs verstopft. Besondere Vorsicht gilt in Mietwohnungen: Dort kann das Lagern von Benzin und Diesel durch den Mietvertrag ausgeschlossen sein. In Tiefgaragen oder Sammelgaragen sind nur „unerhebliche Mengen“ erlaubt – in der Regel wohl nicht mal ein gefüllter Reservekanister.

Anfang Juli fällt der Steuernachlass in Höhe von rund 17 Cent pro Liter Kraftstoff weg. Wer Kosten sparen will, sollte das Auto möglichst vorher volltanken. Allerdings maximal, bis die Zapfpistole sich automatisch ausschaltet. Der dann „nur noch ein bisschen“ weiter tankt, riskiert, dass sich die Flüssigkeit in der aktuellen Sommerhitze ausdehnt und überläuft.