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Ausdauersport: Kein Gleichnis ist so falsch wie das des Marathons Wann immer etwas lange dauert und anstrengend wirkt, wird das Bild des Marathons bemüht. Was Sie über Marathon wissen sollten, bevor Sie das Gleichnis erneut benutzen. Oder andersherum.

Thorsten Firlus 29.06.2026 - 09:58 Uhr Artikel anhörenKolumnist Thorsten Firlus: Beim Marathon müssen die Kräfte gut eingeteilt werden. Foto: FirlusWenn es in einem Gespräch oder in einer größeren Runde mal wieder so weit ist, nicke ich freundlich und schweige. „Das war ein Verhandlungs-Marathon“, sagt da jemand. Nie ist es die Wagner-Oper oder die letzte Schulstunde. Die fühlen sich auch sehr lang an. Fünf Stunden Bayreuther Holzstuhl auf dem Hügel oder fünf Stunden über den Asphalt traben, ich wüsste, was ich weniger zermürbend fände.Etwas sei ein Marathon, kein Sprint, argumentieren viele Menschen. Und ich wäre froh: Sprint ist Schmerz. Von Beginn bis Ende. Der Körper meldet von Beginn an Warnsignale. Ich laufe auch deswegen gerne lange Distanzen, weil man da nicht so rennen muss.Der Marathon muss dennoch oft als Gleichnis herhalten. Es sind sagenumwobene 42,195 Kilometer. Es beginnt mit der Geschichte, dass der Bote Pheidippides sie einst zurücklegte, um die Kunde des Siegs der Griechen über die Perser zu verkünden und an Ort und Stelle zu verscheiden. Geschichtsschreiber Herodot mag noch einen Pheidippides als Laufboten erwähnt haben, der nach Sparta entsendet wurde – aber über eine Distanz von mehr als 200 Kilometern. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt