Sie befinden sich hier:StartseiteGesellschaftMilitärforscher über das Problem der Gen Z mit der Bundeswehr: Wer will denn heute noch angeschrien werden? © [M] TSP/Sabine Wilms, Material: getty images (2) Tagesspiegel Plus Die Bundeswehr hat ein Nachwuchsproblem. Liegt das vielleicht am Kommandoton? Der Soziologe Martin Elbe sagt: Das Problem ist viel größer. Stand: heute, 09:16 UhrJetzt neu: Tagesspiegel bei Google bevorzugenHerr Elbe, mit sogenannten Discovery Days wirbt die Bundeswehr auch bei Minderjährigen für den Soldatenberuf. Zu Beginn solcher Camps äußern sich die Jugendlichen oft positiv – am Ende sagen viele: Der Ton ist zu rau, das Aufstehen ist zu früh, das ist doch nichts für mich. Hat die Bundeswehr ein Problem mit der jungen Generation? Nicht mehr als mit früheren Generationen. Wenn man die aktuellen Jugendstudien für die Bundeswehr mit denen von vor zehn Jahren vergleicht – also Gen Z und Gen Y –, sind die Unterschiede in diesem Punkt nicht so groß. Das Bild, dass da plötzlich eine völlig neue Generation auf eine alte Institution prallt, trägt empirisch nicht. Es gibt eine Diskrepanz zwischen dem militärischen Ton und der Ansprache im zivilen Leben. Das müssen Menschen in der Grundausbildung einfach erst mal lernen.showPaywall:trueisSubscriber:falseisPaid:true
Militärforscher über das Problem der Gen Z mit der Bundeswehr: Wer will denn heute noch angeschrien werden?
Die Bundeswehr hat ein Nachwuchsproblem. Liegt das vielleicht am Kommandoton? Der Soziologe Martin Elbe sagt: Das Problem ist viel größer.









