Die Geschichte des Lichts begleitet die Menschheit seit ihren Anfängen. Von der Sonne, dem Feuer über die Glühbirne und schließlich zur LED-Technik führte ein langer Weg von schönen Errungenschaften. Was einst allein der Erhellung diente, übernimmt heute zusätzliche Aufgaben.Besonders im Automobil hat sich Licht vom bloßen Helligkeitsspender zum Informationsträger entwickelt. Der neue Audi Q7 steht exemplarisch für diesen Wandel. Die Ingolstädter verknüpfen Lichtfunktionen zunehmend mit Fahrerassistenzsystemen.Hinweise zur Orientierung oder Spurführung werden schon seit geraumer Zeit mithilfe der Scheinwerfer auf die Fahrbahn geleuchtet. Ein Novum sind nun aber erweiterte Blinker, deren Signale synchron über Projektoren auf den Boden projiziert werden. Verkehrsteilnehmer im unmittelbaren Umfeld dürften von der zusätzlichen Sichtbarkeit profitieren.Der Q7 bleibt 5,06 Meter lang und bietet optional wieder bis zu sieben Sitze.HerstellerAuch für Anhänger großer SUV gewinnt der Q7 an Bedeutung. Nachdem Volkswagen den Touareg eingestellt hat, besetzt Audi das Segment weiterhin mit einem klassischen Oberklasse-SUV.Selbstbewusst ist ein Q7 schon immer aufgetreten. Nun buhlt der Fünfmeterriese mit weicheren Linien um neue Kundschaft, was nicht jedem gefallen dürfte. Schmale Lichtbänder an Front und Heck folgen der aktuellen Designsprache, hinzu kommen individualisierbare Lichtsignaturen und leuchtende Ringe.Auf dem Boden der Tatsachen: Die Blinker werden erstmals auch auf die Straße projiziert.HerstellerIm Innenraum zählt Variabilität weiterhin zu den Kernkompetenzen. Der Q7 wird als Fünf-, Sechs- oder Siebensitzer angeboten. Die zweite Reihe lässt sich verschieben und umklappen, sodass der Stauraum je nach Konfiguration zwischen 580 und mehr als 2000 Liter liegt.Am Anfang nur mit DieselZugleich setzt Audi auf Digitalisierung. Das gebogene MMI-Panoramadisplay mit OLED-Technik vereint digitales Kombiinstrument und zentralen Touchscreen. Ein Beifahrerdisplay gehört zur Serienausstattung, ein Head-up-Display ist optional erhältlich.Ein mehrstufig verdunkelbares Glasdach, hochwertig wirkende Dekore und ein Audiosystem von Bang & Olufsen sollen den Premiumanspruch unterstreichen. Neu ist auch die überarbeitete Mittelkonsole mit induktiver Ladefunktion für zwei Smartphones und USB-C-Anschlüssen mit bis zu 100 Watt. KI-gestützte Funktionen, ob man will oder nicht, halten ebenfalls Einzug.Davon bietet der Q7 genug: Platz, Komfort und BildschirmeHerstellerDie dritte Generation setzt bewusst nicht auf einen Elektroantrieb, sondern auf die Verbrennerarchitektur Premium Platform Combustion (PPC), auf der bereits A5, A6 und Q5 basieren.Zum Marktstart bietet Audi den Q7 ausschließlich mit einem Dreiliter-Sechszylinder-Diesel an. Die Varianten mit 245 und 299 PS verfügen über das Mildhybridsystem MHEV Plus. Ein weiterentwickelter Triebstranggenerator steuert bis zu 24 PS Zusatzleistung bei, ein elektrisch angetriebener Verdichter verbessert das Ansprechverhalten.Serienmäßig an Bord sind die Achtstufen-Tiptronic und der permanente Allradantrieb Quattro. Fahrwerksseitig stehen Stahlfedern oder adaptive Luftfederungen zur Wahl, letztere auf Wunsch mit Allradlenkung. Starteten die Preise für den Vorgänger zuletzt bei gut 82.000 Euro, werden nun mindestens 87.900 Euro fällig. Fortschritt gibt es eben nicht geschenkt.
In neuem Licht: Der Audi Q7 projiziert seine Blinker
Während VW den Touareg bereits hat abtreten lassen, verlängert Audi die Karriere des Q7. Die dritte Generation fährt zunächst ausschließlich mit Dieselantrieb vor. Neu sind vor allem auf die Straße projizierte Blinkersignale.






