Im Herbst lässt Audi die dritte Generation der SUV-Reihe Q7 von der LeineQuelle: AudiMit der dritten Generation des Q7 besinnt sich Audi auf alte Tugenden. Der Siebener aus Ingolstadt profitiert technisch und qualitativ vom kommenden Flaggschiff Q9 und präsentiert sich hochwertiger, komfortabler und kultivierter denn je. Vor allem aber fühlt sich der neue Q7 wieder wie ein echter Audi an.SP-X/Genf. Wenn im Herbst die dritte Generation des Q7 anrollt, wird er trotz seiner Länge von über fünf Metern nur der Junior-Chef in der Audi-Familie. Die Rolle des Flaggschiffs übernimmt wenige Wochen später der neue Q9, der auf der gleichen Plattform steht, aber mit rund 5,20 Meter noch einmal einige Zentimeter drauf packt. Neid dürfte zwischen den Brüdern trotzdem kaum aufkommen. Im Gegenteil: Ohne das Projekt Q9 hätte es einen neuen Q7 vielleicht gar nicht gegeben. Gemeinsame Entwicklungsprozesse sowie umfangreiche Synergien bei Technik, Elektronik und Produktion machten wohl erst beide SUVs wirtschaftlich sinnvoll. Und davon profitiert vor allem der Q7 enorm. Nicht nur unter dem Blech, sondern auch dort, wo Kunden jeden Tag hinschauen und hin fassen.

Das merkt man bereits beim Einsteigen. Über Jahre mussten sich die Ingolstädter anhören, bei Materialqualität und Verarbeitung den einstigen Vorsprung verspielt zu haben. Beim neuen Q7 scheint dieser Abschnitt beendet zu sein. Endlich fühlt sich das Interieur wieder so an, wie Audi-Kunden es lange vermisst haben. Obwohl die Oberseiten der Türen durchaus ein wenig mehr Polsterung vertragen hätten, dominieren hochwertige Materialien, weiche Oberflächen und sauber verarbeitete Dekore. Drehschalter klicken wieder selbstbewusst. Zudem vermittelt eine enorme Karosseriesteifigkeit jenes Qualitätsgefühl, das die Marke einst in den Kreis von Mercedes und BMW aufsteigen ließ.