Mit einem Text, der soziale Ungleichheit angreift, gewinnt Lena Schätte beim Wettlesen in Klagenfurt. Viele der 14 Teilnehmer finden eine Sprache für die Konflikte unserer Zeit.
Lena Schätte heißt die Gewinnerin des Ingeborg-Bachmann-Preises 2026. Als der Justiziar der Veranstalter im österreichischen Klagenfurt am Sonntag um kurz nach 12 Uhr ihren Namen aussprach, war auch in der Live-Fernsehübertragung auf 3sat ein Jubel aus den Publikumsreihen zu vernehmen. Die Jury votierte beim 50. Jubiläum der Tage der deutschsprachigen Literatur einmütig wie selten. Gab es oft ein oder zwei Stichwahlen, verteilten sich die Punkte in diesem Jahr gleich klar auf die Preisträger.










