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Bundeswehr: Pistorius verschenkt Potenzial bei der Stärkung der Reserve Am Mittwoch soll das Kabinett das Gesetz verabschieden, mit dem Pistorius die Reserve der Bundeswehr stärken will. Doch der Verteidigungsminister klammert frühere Wehrdienstleistende aus.

Frank Specht 28.06.2026 - 12:24 Uhr Artikel anhörenVerteidigungsminister Boris Pistorius mit Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr: Foto: Moritz Frankenberg/dpaBerlin. Am Mittwoch ist es wieder so weit. Wie schon im vergangenen Jahr wird das Bundeskabinett im Berliner Bendlerblock tagen, um die Bedeutung der Sicherheits- und Verteidigungspolitik zu unterstreichen. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ist dann der Gastgeber von Kanzler Friedrich Merz (CDU) und den übrigen Ressortchefs. Und auch aus Brüssel hat sich mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte hoher Besuch angekündigt.Natürlich wird es bei der Gelegenheit auch um Verteidigungsthemen gehen. Um die Vorbereitung des Nato-Gipfels am 7. und 8. Juli in Ankara beispielsweise. Und um das Gesetz, mit dem Pistorius die Reserve für die Bundeswehr stärken will. Das Kabinett soll den Entwurf bei seiner Sitzung im Verteidigungsministerium verabschieden.Aktuell gibt es etwa 60.000 beorderte Reservistinnen und Reservisten, die fest auf einem Dienstposten eingeplant sind. Bis 2035 soll die Zahl auf 200.000 anwachsen. Die Reservistinnen und Reservisten sollen bei Bedarf die aktive Truppe aufstocken, den Heimatschutz gewährleisten und Nato-Verbände bei der Verlegung durch Deutschland an die Ostflanke unterstützen. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt