In Frankreich haben die Gesundheitsbehörden während der aktuellen Hitzewelle seit Mittwoch etwa 1000 zusätzliche Todesfälle im Vergleich zu den Vormonaten verzeichnet. Laut einer Mitteilung der Gesundheitsbehörde Santé publique France vom Sonntag starben vor allem ältere Menschen ab 65 Jahren.Die Zahlen seien vorläufig und wahrscheinlich zu niedrig angesetzt, hieß es. Nach elf Tagen außergewöhnlicher Hitze mit mehr als 40 Grad in vielen Teilen des Landes sanken die Temperaturen in Frankreich am Sonntag derweil wieder etwas.Die größte Zunahme wurde den Angaben zufolge bei den Todesfällen in der eigenen Wohnung registriert. Besonders betroffen war dabei die Region Île-de-France, zu der auch die Hauptstadt Paris gehört. Dies sei eine Erinnerung daran, wie wichtig Solidarität gegenüber denjenigen Menschen sei, die isoliert lebten oder in tiefer Einsamkeit, auch in urbanen Regionen, erklärte die Gesundheitsbehörde.Unter der aktuellen Hitzewelle leiden weite Teile Europas. Ihre Intensität hängt nach Einschätzung von Wissenschaftlern mit dem Klimawandel zusammen. (AFP)
Hitzewelle in Frankreich: Gesundheitsbehörden melden etwa 1000 zusätzliche Tote – vor allem Ältere
Auch in Frankreich leiden viele Menschen unter extremen Temperaturen. Seit Mittwoch starben dort offiziellen Angaben zufolge deutlich mehr Menschen als sonst. Und die Zahlen sind nur vorläufig.













