Im Zusammenhang mit der andauernden Hitzewelle in Frankreich sind bereits sieben Menschen ums Leben gekommen. Es gebe sieben Todesfälle, die „direkt oder indirekt mit der Hitze zusammenhängen“, darunter „mindestens fünf Fälle von Ertrinken“, sagte Regierungssprecherin Maud Bregeon im Fernsehsender TF1. Zwei weitere Menschen seien bei Sportereignissen in Paris und im Großraum Lyon ums Leben gekommen. Die Regierung rief die Menschen zu großer Vorsicht auf.„Auf ganz Frankreich bezogen war der Montag der heißeste Tag, der seit Beginn der Aufzeichnungen im Mai verzeichnet worden ist“, teilte der französische Wetterdienst Météo France am Dienstag mit. Die Experten erwarteten für Dienstag in einigen Regionen Temperaturen von 33 bis 36 Grad.Empfohlener redaktioneller Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können. „In ganz Frankreich wird es heute noch heißer als am Montag“, erklärte der Wetterdienst. Für acht Départements im Westen des Landes galt ab Mitternacht die Warnstufe Orange. Den Angaben zufolge soll die Hitzewelle bis mindestens Ende der Woche anhalten. Auch andere Länder Europas von Hitzewelle betroffen Auch Großbritannien hat am Montag einen neuen Rekord für den heißesten Tag im Mai aufgestellt. In Heathrow in der Nähe von London kletterte das Thermometer auf 33,5 Grad, wie die nationale Wetterbehörde mitteilte. Der bislang heißeste Tag im Mai war 1922 und dann erneut 1944 mit jeweils 32,8 Grad verzeichnet worden.Die Wetterbehörde hatte zuvor Temperaturen von 35 Grad vorhergesagt, nachdem sich die Hitzewelle auf Teile Südostenglands und die Hauptstadt London ausgeweitet hatte. „Rekorde werden normalerweise nur um Zehntelgrade gebrochen – was diese Hitzewelle für diese Jahreszeit beispiellos macht“, erklärte die Behörde in Onlinenetzwerken.Auch in anderen Ländern Europas sind im Mai bereits ungewöhnlich hohe Temperaturen gemessen worden. In Spanien sagte der Wetterdienst für den Zeitraum von Mittwoch bis Freitag Temperaturen von 36 bis 38 Grad voraus.Empfohlener redaktioneller Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können. Ursache für die ungewöhnliche Frühlingshitze ist eine sogenannte Hitzeglocke: ein stabiles Hochdruckgebiet mit heißer Luft aus Nordafrika, das sich wenig bewegt und kühlere Luftmassen oder Regenfronten blockiert. Ein vergleichbares Phänomen sorgte in Berlin und Brandenburg im Winter für eine lang anhaltende, sich wenig verändernde Kältefront und wochenlang für Schnee und Eis. Damals lag ein Hochdruckgebiet über Skandinavien und lenkte extrem kalte sibirische Luftmassen ins östliche Europa, die dort über einen längeren Zeitraum festsaßen. (dpa/AFP/jmi)