Taylor Swift: Heirat nach LebensplanDie Kommerzialisierungsmaschine der reichsten Musikerin der Menschheitsgeschichte erreicht mit ihrer Eheschliessung einen neuen Höhepunkt. Man kann sie dafür bewundern – oder auch verachten.28.06.2026, 05.30 Uhr2 LeseminutenVerlobung auf Instagram: Taylor Swift und Travis Kelce geben am 26. August 2025 ihre Heiratspläne bekannt.PD via ImagoNun heiratet Taylor Swift also ihren Footballer. Das hat die «New York Times» überzeugend recherchiert. Die Vermählung geschieht nicht irgendwann, sondern am 3. Juli. Gefeiert wird im New Yorker Madison Square Garden in den 4. Juli hinein, den 250. Geburtstag der USA. Das Stadion eignet sich hervorragend, weil es leicht gesichert und gegen unerwünschte Blicke abgeschirmt werden kann. 999 Gäste soll das schwer patriotische American-Dream-Couple geladen haben. Es gibt kein «plus-one», es darf also niemand mit Begleitung kommen. Es könnte für die zugelassenen Kameras die Gefahr optischer Unverträglichkeiten bestehen.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Mit der Verehelichung von Pop und Sport erreicht die Kommerzialisierungsmaschine Swift einen weiteren Höhepunkt ihrer bügelfaltenfreien Showkarriere. Das ist ein Leben nach Drehbuch, das sich seit Jahrzehnten komplett nach der eigenen Wirkung im Sinne der Gewinn- und Egomaximierung ausgerichtet hat. Swift hat die gezielte Nähe zu den Fans wenn nicht erfunden, so mindestens perfektioniert, etwa indem sie ein paar wenige zu sich nach Hause einlud, um die jeweils neuste Platte zu hören.Die CEO Swift führt ihr milliardenschweres Unternehmen mit ungeheurer Disziplin und strenger Hand, nichts ist dem Zufall überlassen. Ein Beispiel für ihren Fleiss: Zwischen ihren jeweils dreistündigen Auftritten im Juli 2024 in Zürich soll sie das Hotelzimmer kein einziges Mal verlassen haben, weil sie am Klavier sass, um an ihrer nächsten Platte zu arbeiten. Dank der «Eras»-Tour, mit der Taylor Swift über 2 Milliarden Dollar umsetzte, wurde sie zur reichsten Musikerin der Geschichte. Nach ihrer einträglichen Reise um die Welt zahlte sie an die Crew Boni in der Höhe von 197 Millionen Dollar aus. Bei der Überreichung der Checks an die in Tränen aufgelösten Mitarbeiter liess sie sich natürlich filmen – als eine Märchenfee, die Träume erfüllt.Ihre eingängige Musik hat so wenig Kanten wie ihr Leben, jedenfalls scheint es so. Man bekommt ja nur mit, was sie will. Ihre popkulturelle Macht bringt sie so vorsichtig wie möglich in die Politik ein. Dass sie ihre Stimme Barack Obama gegeben hatte, verriet sie erst Jahre nach seiner Präsidentschaft. Zu Kamala Harris bekannte sie sich erst spät. Aber zum derzeitigen Wüten von Donald Trump ist von ihr kein Wort mehr zu hören. Ihre republikanische Fan-Base ist eben nicht gerade klein.Man kann diesen unbedingten Willen, den eigenen Lebensplan zu verfolgen und die Öffentlichkeit maximal zu kontrollieren, bewundern. Mit gutem Recht kann einen diese glitzernde Glattheit auch anwidern. Jedenfalls: Das Kind, das angesichts Swifts Alters von 36 Jahren bald als nächster Meilenstein folgen dürfte, kann einem ein bisschen leidtun.999 Gäste soll das schwer patriotische American-Dream-Couple in den Madison Square Garden in New York geladen haben.Vincent Alban / ReutersEin Artikel aus der «NZZ am Sonntag»Passend zum Artikel
Taylor Swift heiratet gemäss ihrem Lebensplan. Man kann sie dafür bewundern oder hassen
Die Kommerzialisierungsmaschine der reichsten Musikerin der Menschheitsgeschichte erreicht mit ihrer Eheschliessung einen neuen Höhepunkt. Man kann sie dafür bewundern – oder auch verachten.
Questo articolo non è idoneo per Warptech Tech News. Non è tech news né rilevante per il target audience (manager IT, CTO, responsabili AI italiani). È gossip/celebrity news sulla vita privata di Taylor Swift, completamente fuori scope della testata. Scarta e passa al prossimo articolo da processare.















