Tagebuch aus Russland: Wie Afrikaner in das russische Labyrinth des Todes geraten

Russland holt sich seine Rekruten von überall. Wer sich aus der Armee befreien will, hat oft nur eine Chance: Er muss ein anderes Opfer benennen.

Ukrainisches Lager für Kriegsgefangene mit Soldaten der russischen Armee, die aus Nigeria, Ghana oder Nepal stammen, Februar 2026

Imago/Funke Foto Services

I ch gebe in die Suchmaschine die Worte „Ausländer in der russischen Armee“ ein. Unter den ersten fünf Treffern erscheint die Website „Sila Rodiny“ („Die Kraft der Heimat“). Auf diesem Portal zeigen sich glückliche und bestens ausgerüstete Kasachen, Kirgisen, Belarussen und andere Männer in russischen Uniformen, wie sie vor Schützengräben und Feldstellungen posieren.