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Mein Vierjähriger kennt jetzt Curaçao, Kap Verde und die Elfenbeinküste, auch wenn er es unglücklicherweise lustiger findet, das Land Elfenbeinbürste zu nennen. Sein Horizont hat sich sehr plötzlich enorm erweitert, nachdem das Panini-Album zur diesjährigen Fußballweltmeisterschaft der Männer bei uns eingezogen war. Je ein Päckchen à sieben Sticker dürfen meine Söhne nachmittags aufreißen. Für beide ein Tageshighlight. Für ihren Vater ebenfalls, weshalb weder sie noch ich eine Chance hatten, der Kleberei zu entkommen.
Dabei kann ich die Begeisterung nur teilweise nachvollziehen, denn meine Fußballkindheit prägten statt Panini-Alben die Sonderhefte der Zeitschrift Kicker. Dort waren alle Spieler und Wappen bereits abgebildet. Das scheint mir bis heute sinnvoller, als sie mühsam und kostenintensiv zusammenzuklauben. Dass viele das anders empfinden, ist klar. Schließlich erfasst der Stickerhype derzeit gefühlt das halbe Land. Falls Sie ihm ebenfalls nicht entfliehen können: Hier ist Ihr Guide. Zur Versorgungslage, zu den Kosten, zum Tauschen. Und dazu, was zum Schönreden taugt und was nicht.














