Italienische Flaggschiff-Avantgarde ohne Fortune – Der Lancia Gamma startete 1976 mit großem Vierzylinder-Boxer als Herausforderer von Citroen CX und Rover V8Quelle: LanciaPalast-Revolutionen im Premiumsegment wollen gut vorbereitet sein: Deshalb lässt Alfa die Marken-Ikonen Giulia und Stelvio länger leben, und Lancia prüft, ob der neue Gamma fit ist für Germania. Damit es nicht kommt wie vor 50 Jahren: Damals versuchten sich Alfetta und Gamma als Game-Changer – aber nur einer bestand.SP-X/Köln. Gute News für Italo-Fans: Bei Alfa bleiben die Quadrifoglio-Klassiker Giulia und Stelvio länger in Produktion als gedacht, und Lancia sondiert, ob das neue SUV-Flaggschiff Gamma zum 120. Gründungstag der Traditionsmarke nach Deutschland kommt. Eine sorgfältige Planung neuer Produkte und eine hohe Fertigungsqualität sind entscheidend, wie die italienischen Premiummarken aus bitterer Erfahrung wissen.

Genau daran fehlte es einer grande macchina vor einem halben Jahrhundert, damals als der extravagante Lancia Gamma und die Alfetta mit Transaxle-Konzept raffinierte Techniken umsetzten und sich so gegen neue Businessliner wie BMW 5er, Rover 3500 SD1 oder Citroen CX durchsetzen sollten. Tatsächlich startete der Lancia Gamma 1976 als italienische Interpretation des Citroen CX, wurde sein Design doch ebenso wie die CX-Linien durch das 1967 präsentierte Pininfarina-Concept „Berlina Aerodinamica“ inspiriert.