Das hochsommerliche Wetter hat dafür gesorgt, dass nach Angaben der Wasserwacht seit Anfang Mai in Bayern 16 Menschen beim Baden gestorben sind. Wie das Bayerische Rote Kreuz (BRK) mitteilte, ertranken elf der Opfer in Seen. Drei Menschen kamen in Flüssen ums Leben, je ein Mensch in einem Natur- und in einem Freibad.„Es sind fast ausschließlich Männer betroffen, viele davon im Alter von 20 bis 25 Jahren“, sagte eine BRK-Sprecherin. Nach der Statistik war nur eine Frau unter den Opfern. Nach den jüngeren Männern sind vor allem die Senioren ab 70 Jahren betroffen, in dieser Gruppe gab es fünf Todesopfer.SZ Bayern auf Whatsapp:Nachrichten aus der Bayern-Redaktion – jetzt auf Whatsapp abonnierenVon Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat für Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergründe direkt aufs Handy bekommen möchten.Zuletzt kam im Großen Alpsee nahe Immenstadt ein 85-Jähriger ums Leben. Der Mann geriet laut Polizei am Donnerstag in eine medizinische Notlage und ging unter. Zeugen alarmierten umgehend die Rettung. Doch obwohl neben der Wasserwacht auch drei Hubschrauber, Polizei und Feuerwehr im Einsatz waren, konnte der Mann erst 30 Minuten später tot aus dem Wasser geborgen werden.Am vergangenen Wochenende hatte die Polizei gleich mehrere Tote aufgrund von Unfällen beim Schwimmen gemeldet. Darunter war ein Schwimmanfänger und ein Nichtschwimmer, der eigentlich nur im Uferbereich im flachen Wasser bleiben sollte.
Bayern: 16 Badetote seit Mai - überwiegend junge Männer
Elf der Opfer kamen in Seen ums Leben. Drei Menschen starben in Flüssen, je einer in einem Natur- und in einem Freibad.












