Deutschland schwitzt bei hochsommerlichen Temperaturen. Viele Menschen suchen Abkühlung in Flüssen oder Seen, unterschätzen aber die Gefahr. Allein an diesem Wochenende starben bereits drei Menschen. In Hessen werden zudem drei Menschen nach dem Baden im Rhein bei der Gemeinde Biblis vermisst. »Wir müssen von dem Schlimmsten ausgehen«, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntagmorgen der Deutschen Presse-Agentur. Suchmaßnahmen waren zunächst nicht mehr geplant.
Ein 50-Jähriger, der am Samstagnachmittag zum Schwimmen ging, kehrte bis zum Abend nicht zurück, wie die Polizei mitteilte. Während der Suche wurde die Besatzung eines Polizeibootes von Passanten vom Ufer aus darauf aufmerksam gemacht, dass zwei 23- und 27-jährige Nichtschwimmer im Rhein untergegangen seien, wie es weiter hieß. Sofortige Suchmaßnahmen seien auch in diesem Fall zunächst erfolglos geblieben.
Die Strömung werde unterschätzt, sagte eine Polizeisprecherin am Morgen. Immer wieder wird vor der Gefahr gewarnt, trotzdem wagen sich Menschen ins Wasser. Städte wie Düsseldorf, Köln, Neuss und Duisburg haben das Baden im Rhein mittlerweile verboten, nachdem Jahr für Jahr Badende von der Strömung fortgerissen wurden und in dem Fluss gestorben sind.












