Hien verletzt ausgewechseltAm 3. Spieltag ging es in der an der Spitze so engen Gruppe F um die Platzierungen und darum, den 3. Platz, und damit das bange Zittern ums Weiterkommen, zu vermeiden. Dafür nahm Schwedens Coach Graham Potter nach dem jüngsten 1:5 gegen die Niederlande drei Veränderungen vor. Im Tor ersetzte Widell Zetterström Nordfeldt. Zudem kamen Stroud und der nach seiner Einwechslung gegen die Niederlande auffällige Elanga für Karlström und Nygren.Japans Trainer Hajime Moriyasu - mit seinem Team aufgrund der bisherigen vier Punkte und dem guten Torverhältnis (+4) bereits in einer sehr guten Ausgangsposition - veränderte seine erste Elf nach dem 4:0 gegen Tunesien ebenfalls dreimal. Seko ersetzte Tomiyasu in der Dreierkette, zudem kamen Sugawara und Maeda für Kaishu Sano und Junya Ito.Keine Tore zur PauseDoch der erste Durchgang gestaltete sich sehr zäh. Japan übernahm im Ballbesitz die Spielkontrolle, wirkliche Torszenen ließen aber lange auf sich warten. Maeda wurde erst in Minute 22 das erste Mal gefährlich, setzte seinen Kopfball aber knapp daneben.Erst nach der Trinkpause kam etwas mehr Zug rein. Zunächst musste Schweden, das offensiv sehr blass daherkam, jedoch eine Verletzung von Innenverteidiger Hien verkraften - für ihn kam Bergvall ins Spiel (37.). Und auch Japan wechselte den Ex-Gladbacher Itakura aus und brachte Taniguchi (39.). In der Folge musste Widell Zetterström dann aber zweimal eingreifen. Einen flachen Distanzschuss von Sugawara nahm der Keeper noch locker auf (40.), beim Abschluss von Nakamura musste er sich dann schon deutlich mehr strecken, um die Kugel noch um den Pfosten zu lenken (45.). Mit diesem torlosen Remis ging es dann in die Kabinen.Elanga kontert MaedaNach Wiederanpfiff wachten die Offensivakteure dann aber mal etwas auf. Zunächst schoss Tanaka noch drüber (49.), bevor Maeda seine Farben endlich erlöste. Nach einer schönen Kombination war Maeda nach Steckpass von Doan zur Stelle und schob zur verdienten Führung ein (56.).Lange sollten sich die Samurai Blue darüber aber nicht freuen dürfen. Aus dem Nichts nahm Elanga einfach mal Maß und setzte einen tollen Schlenzer zum Ausgleich links unten in die Maschen (62.). Der Wachmacher für Schweden, das sich nun im Spiel anmeldete. Kurze Zeit später scheiterte Isak an Zion Suzuki (65.) und verpasste so den schnellen Doppelschlag.Zwar sah es in der Folge kurzzeitig so aus, als würden beide Seiten dieses Ergebnis über die Zeit retten wollen, doch spät im Spiel fiel beinahe noch die Führung. Erst auf Seiten der Japaner, doch der eingewechselte Ogawa konnte eine Kamada-Flanke nicht kontrollieren (83.) und danach durch die Schweden. Doch weder Elanga (90.+3) noch Isak (90.+4) gelang der Lucky Punch.Dennoch konnten beide Teams mit dem Ergebnis vollends zufrieden sein, ging es doch für beide ins Sechzehntelfinale. Dort trifft Japan am kommenden Montag (19 Uhr) in Houston auf Brasilien. Der Gegner von Schweden muss derweil noch ausgespielt werden - mögliche Optionen wären Deutschland, Mexiko, die USA und die Schweiz.
Elanga kontert Maeda und schießt Schweden ins Sechzehntelfinale
Hien verletzt ausgewechseltAm 3. Spieltag ging es in der an der Spitze so engen Gruppe F um die Platzierungen und darum, den 3. Platz, und damit das bange Zittern ums Weiterkommen, zu vermeiden. Dafür nahm Schwedens Coach Graham Potter nach dem jüngsten 1:5 gegen die Niederlande drei Veränderungen vor. Im Tor ersetzte Widell Zetterström Nordfeldt. Zudem kamen Stroud und der nach seiner Einwechslung gegen die Niederlande auffällige Elanga für Karlström und Nygren.Japans Trainer Hajime Moriyasu - mit seinem Team aufgrund der bisherigen vier Punkte und dem guten Torverhältnis (+4) bereits in einer sehr guten Ausgangsposition - veränderte seine erste Elf nach dem 4:0 gegen Tunesien ebenfalls dreimal. Seko ersetzte Tomiyasu in der Dreierkette, zudem kamen Sugawara und Maeda für Kaishu Sano und Junya Ito.Keine Tore zur PauseDoch der erste Durchgang gestaltete sich sehr zäh. Japan übernahm im Ballbesitz die Spielkontrolle, wirkliche Torszenen ließen aber lange auf sich warten. Maeda wurde erst in Minute 22 das erste Mal gefährlich, setzte seinen Kopfball aber knapp daneben.Erst nach der Trinkpause kam etwas mehr Zug rein. Zunächst musste Schweden, das offensiv sehr blass daherkam, jedoch eine Verletzung von Innenverteidiger Hien verkraften - für ihn kam Bergvall ins Spiel (37.). Und auch Japan wechselte den Ex-Gladbacher Itakura aus und brachte Taniguchi (39.). In der Folge musste Widell Zetterström dann aber zweimal eingreifen. Einen flachen Distanzschuss von Sugawara nahm der Keeper noch locker auf (40.), beim Abschluss von Nakamura musste er sich dann schon deutlich mehr strecken, um die Kugel noch um den Pfosten zu lenken (45.). Mit diesem torlosen Remis ging es dann in die Kabinen.Elanga kontert MaedaNach Wiederanpfiff wachten die Offensivakteure dann aber mal etwas auf. Zunächst schoss Tanaka noch drüber (49.), bevor Maeda seine Farben endlich erlöste. Nach einer schönen Kombination war Maeda nach Steckpass von Doan zur Stelle und schob zur verdienten Führung ein (56.).Lange sollten sich die Samurai Blue darüber aber nicht freuen dürfen. Aus dem Nichts nahm Elanga einfach mal Maß und setzte einen tollen Schlenzer zum Ausgleich links unten in die Maschen (62.). Der Wachmacher für Schweden, das sich nun im Spiel anmeldete. Kurze Zeit später scheiterte Isak an Zion Suzuki (65.) und verpasste so den schnellen Doppelschlag.Zwar sah es in der Folge kurzzeitig so aus, als würden beide Seiten dieses Ergebnis über die Zeit retten wollen, doch spät im Spiel fiel beinahe noch die Führung. Erst auf Seiten der Japaner, doch der eingewechselte Ogawa konnte eine Kamada-Flanke nicht kontrollieren (83.) und danach durch die Schweden. Doch weder Elanga (90.+3) noch Isak (90.+4) gelang der Lucky Punch.Dennoch konnten beide Teams mit dem Ergebnis vollends zufrieden sein, ging es doch für beide ins Sechzehntelfinale. Dort trifft Japan am kommenden Montag (19 Uhr) in Houston auf Brasilien. Der Gegner von Schweden muss derweil noch ausgespielt werden - mögliche Optionen wären Deutschland, Mexiko, die USA und die Schweiz.














