Gravenberch mit zwei VorlagenDas Großturnier in den USA, Mexiko und Kanada war mittlerweile auch bei Gruppe F angekommen und den Auftakt machten dort die beiden Gruppenfavoriten Niederlande und Japan. Eines der Top-Spiele dieser Gruppenphase, dem die FIFA direkt mal das größte Stadion der WM, das AT&T Stadium in Dallas, zuteilte.Für das Spiel in dieser Riesenschüssel, in die ganze 94.000 Fans hineinpassen, setzte Oranje-Coach Ronald Koeman auf die exakt selbe Elf aus dem letzten 2:1-Testspielsieg gegen Usbekistan. Damit standen auch die drei Ex-Bundesligaprofis Malen (Dortmund), Gravenberch (Bayern) und van de Ven (Wolfsburg) in der Startelf.Bei Japan - in Katar als Deutschland-Schreck aufgetreten, nachdem die Samurai Blue das Auftaktspiel gegen den Weltmeister von 2014 mit 2:1 gewannen und sogar Gruppensieger wurden, während die DFB-Elf ausschied - vertraute Trainer Hajime Moriyasu derweil gleich auf drei aktuelle Bundesligaspieler. In der Innenverteidigung startete Bayerns Hiroki Ito, Mainz' Kaishu Sano begann im Mittelfeldzentrum und Frankfurts Ritsu Doan kam über die rechte Schiene und gab zudem den Kapitän. Außerdem schickte Moriyasu auch den Ex-Frankfurter Kamada ins Rennen.Gute Möglichkeiten erst nach der TrinkpauseAuf dem Feld zeigte sich zunächst ein Duell auf Augenhöhe. Zwar meldete sich Oranje mit einem frühen Abschluss von Malen ganz früh das erste Mal an (3.), doch in der Folge stand Japans kompakter Block meist sicher. Die längeren Ballbesitzphasen der Elftal brachten Samurai Blue kaum in Bedrängnis, die Japaner wiederum schalteten nach eigenem Ballbesitz den schnellen Vorwärtsgang ein. Selbst kam die Moriyasu-Elf zunächst aber nur zu kleineren Chancen, bei denen weder Maeda (15.), noch Hiroki Ito (28.) Verbruggen im Oranje-Kasten in Bedrängnis brachten.Erst nach der obligatorischen Trinkpause kam etwas mehr Schwung ins Spiel und beide Mannschaften bekamen dann doch mal ihre guten Möglichkeiten. Nach einer Ecke kam für die Koeman-Elf der auffällige Malen zu einem Kopfball, den Zion Suzuki jedoch parierte (34.), und kurz vor der Pause meldete sich auch Japan nochmal an. Erst verpasste Nakamura knapp den linken Pfosten (43.), dann traf Feyenoord-Stürmer Ueda nur das Außennetz (45.). Ohne Tore ging es in einem fairen Duell mit noch wenigen Fouls in die Kabinen.Die Visiere gehen im zweiten Durchgang aufDie Visiere gingen dann erst im zweiten Durchgang so richtig auf. Van Dijk war es dann in der 50. Minute, der seine Farben endlich auf die Anzeigetafel brachte. Nach einer perfekten Flanke von Gravenberch nickte der Liverpool-Verteidiger den Ball mithilfe des Innenpfostens in die Maschen (50.). Doch die Freude über diese Führung währte nur kurz. Direkt im Anschluss startete Samurai Blue eine kleine Drangphase, die Nakamura auch direkt ausnutzen konnte. Einen perfekten Flachschuss versenkte er links unten in den Maschen - Verbruggen hatte keine Chance (57.).Wer jetzt aber dachte, die beiden Mannschaften würden sich wieder neutralisieren, hatte nicht mit Summerville gerechnet. Wieder nur sieben Minuten später stach der Flügelspieler eiskalt zu und versenkte einen Abschluss von der rechten Strafraumkante links unten in den Maschen - 2:1 für Oranje (64.). In der Folge sollten fleißige Wechselspielchen kurzzeitig nochmals etwas das Tempo herausnehmen, einzig der eingewechselte Bremer Sugawara prüfte nochmal Verbruggen (80.), nachdem bereits Gakpo noch knapp das 3:1 verpasst hatte (73.).Doch der Oranje-Keeper sollte kurz vor Schluss dann nochmal im Mittelpunkt stehen. Japan wollte unbedingt den Ausgleich - und schaffte in der 89. Minute. Nach einer Ecke kam Ogawa zum Kopfball und Kamada fälschte ab. Verbruggen konnte nur noch ins eigene Tor abwehren, sah in der Szene aber nicht wirklich glücklich aus.Damit rettete Japan einen Zähler im Duell der Gruppenfavoriten gegen die Niederlande. Im zweiten Gruppenspiel wartet auf Oranje am Samstag (19 Uhr MESZ) Schweden. Japan trifft am Sonntagmorgen (6 Uhr) auf Tunesien.
Kamada setzt den Schlusspunkt und rettet Japan Remis gegen die Niederlande
Gravenberch mit zwei VorlagenDas Großturnier in den USA, Mexiko und Kanada war mittlerweile auch bei Gruppe F angekommen und den Auftakt machten dort die beiden Gruppenfavoriten Niederlande und Japan. Eines der Top-Spiele dieser Gruppenphase, dem die FIFA direkt mal das größte Stadion der WM, das AT&T Stadium in Dallas, zuteilte.Für das Spiel in dieser Riesenschüssel, in die ganze 94.000 Fans hineinpassen, setzte Oranje-Coach Ronald Koeman auf die exakt selbe Elf aus dem letzten 2:1-Testspielsieg gegen Usbekistan. Damit standen auch die drei Ex-Bundesligaprofis Malen (Dortmund), Gravenberch (Bayern) und van de Ven (Wolfsburg) in der Startelf.Bei Japan - in Katar als Deutschland-Schreck aufgetreten, nachdem die Samurai Blue das Auftaktspiel gegen den Weltmeister von 2014 mit 2:1 gewannen und sogar Gruppensieger wurden, während die DFB-Elf ausschied - vertraute Trainer Hajime Moriyasu derweil gleich auf drei aktuelle Bundesligaspieler. In der Innenverteidigung startete Bayerns Hiroki Ito, Mainz' Kaishu Sano begann im Mittelfeldzentrum und Frankfurts Ritsu Doan kam über die rechte Schiene und gab zudem den Kapitän. Außerdem schickte Moriyasu auch den Ex-Frankfurter Kamada ins Rennen.Gute Möglichkeiten erst nach der TrinkpauseAuf dem Feld zeigte sich zunächst ein Duell auf Augenhöhe. Zwar meldete sich Oranje mit einem frühen Abschluss von Malen ganz früh das erste Mal an (3.), doch in der Folge stand Japans kompakter Block meist sicher. Die längeren Ballbesitzphasen der Elftal brachten Samurai Blue kaum in Bedrängnis, die Japaner wiederum schalteten nach eigenem Ballbesitz den schnellen Vorwärtsgang ein. Selbst kam die Moriyasu-Elf zunächst aber nur zu kleineren Chancen, bei denen weder Maeda (15.), noch Hiroki Ito (28.) Verbruggen im Oranje-Kasten in Bedrängnis brachten.Erst nach der obligatorischen Trinkpause kam etwas mehr Schwung ins Spiel und beide Mannschaften bekamen dann doch mal ihre guten Möglichkeiten. Nach einer Ecke kam für die Koeman-Elf der auffällige Malen zu einem Kopfball, den Zion Suzuki jedoch parierte (34.), und kurz vor der Pause meldete sich auch Japan nochmal an. Erst verpasste Nakamura knapp den linken Pfosten (43.), dann traf Feyenoord-Stürmer Ueda nur das Außennetz (45.). Ohne Tore ging es in einem fairen Duell mit noch wenigen Fouls in die Kabinen.Die Visiere gehen im zweiten Durchgang aufDie Visiere gingen dann erst im zweiten Durchgang so richtig auf. Van Dijk war es dann in der 50. Minute, der seine Farben endlich auf die Anzeigetafel brachte. Nach einer perfekten Flanke von Gravenberch nickte der Liverpool-Verteidiger den Ball mithilfe des Innenpfostens in die Maschen (50.). Doch die Freude über diese Führung währte nur kurz. Direkt im Anschluss startete Samurai Blue eine kleine Drangphase, die Nakamura auch direkt ausnutzen konnte. Einen perfekten Flachschuss versenkte er links unten in den Maschen - Verbruggen hatte keine Chance (57.).Wer jetzt aber dachte, die beiden Mannschaften würden sich wieder neutralisieren, hatte nicht mit Summerville gerechnet. Wieder nur sieben Minuten später stach der Flügelspieler eiskalt zu und versenkte einen Abschluss von der rechten Strafraumkante links unten in den Maschen - 2:1 für Oranje (64.). In der Folge sollten fleißige Wechselspielchen kurzzeitig nochmals etwas das Tempo herausnehmen, einzig der eingewechselte Bremer Sugawara prüfte nochmal Verbruggen (80.), nachdem bereits Gakpo noch knapp das 3:1 verpasst hatte (73.).Doch der Oranje-Keeper sollte kurz vor Schluss dann nochmal im Mittelpunkt stehen. Japan wollte unbedingt den Ausgleich - und schaffte in der 89. Minute. Nach einer Ecke kam Ogawa zum Kopfball und Kamada fälschte ab. Verbruggen konnte nur noch ins eigene Tor abwehren, sah in der Szene aber nicht wirklich glücklich aus.Damit rettete Japan einen Zähler im Duell der Gruppenfavoriten gegen die Niederlande. Im zweiten Gruppenspiel wartet auf Oranje am Samstag (19 Uhr MESZ) Schweden. Japan trifft am Sonntagmorgen (6 Uhr) auf Tunesien.











