Tunesien defensiv sehr anfälligSchwedens Trainer Graham Potter veränderte seine Anfangself nach dem 2:2 gegen Griechenland auf zwei Positionen. Statt den Bundesliga-Akteuren Svensson und Svanberg (beide Bank) starteten Lindelöf und Karlström.Sabri Lamouchi rotierte nach dem 0:5 gegen Belgien im letzten Text gewaltig - und orientierte sich eher am 0:1 gegen Österreich im vorletzten Test Anfang Juni: Denn im Vergleich zu dieser Partie stellte der Tunesien-Coach nur auf zwei Positionen um: Statt Gharbi und Chaouat begannen Ben Hamida und Hannover-96-Akteur Saad.Ayari trifft sehenswert zur FührungNach offenen Anfangsminuten ging Schweden gleich mit der ersten guten Chance in Führung; auch, weil die tunesische Defensive kräftig mithalf. Der ein wenig zu weit aus dem Tor gekommene Chamakh kam zunächst gegen Gyökeres zu spät, Talbi klärte zwar vor der Torlinie. Doch so kam der Ball genau zu Ayari, der anschließend sehenswert aus rund 18 Meter am Keeper vorbei in die Maschen vollstreckte (7.).Auch wenn im weiteren Verlauf große Chancen ausblieben, blieben die Skandiavier tonangebend - und bauten nach einem einem blitzschnellen Konter auf 2:0 aus. Der von Gyökeres steilgeschickte Isak überwand Chamakh, der dabei erneut nicht allzu gut aussahn, weil ihm der Ball auf dem Weg ins Toreck über den Arm sprang (30.).Nahezu aus dem Nichts kamen die Nordafrikaner kurz vor der Halbzeit zum Anschlusstreffer. Nach einem Einwurf und Flanke von Hannibal köpfte Omar Rekik (jüngerer Bruder des ehemaligen Hertha-Spielers Karim Rekik) per Aufsetzer ins Eck (43.).Tunesiens Abwehr patzt, Gyökeres legt nachNach der Pause änderte sich nur wenig am Spielverlauf. Tunesien präsentierte sich im Aufbau gerade vor dem eigenen Tor immer wieder anfällig. So vertändelte der von Chamakh bei einem Abwurf leicht in Bedrängnis gebrachte Skhiri den Ball unnötig an Isak. Die Folge davon war das 3:1 durch Gyökeres (60.) - und damit bereits die Vorentscheidung.Denn im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte fanden die Nordafrikaner nicht mehr richtig ins Spiel, während das schwedische Spiel immer mehr zunahm. Der eingewechselte Svanberg traf schließlich in der 84. Minute nur Sekunden nach seiner Hereinnahme zum 4:1. Zunächst ging die Fahne hoch, weil der Wolfsburger bei der Flanke im Abseits stand. Doch weil Isak diese im Zentrum noch leicht abfälschte und Svanberg dann nicht mehr im verbotenen Bereich stand, erhielt der Treffer nach VAR-Entscheid doch noch Anerkennung.Ayari wird zum DoppeltorschützenDen Schlusspunkt besorgte der Torschütze zum 1:0. Ayari, Schwede marokkanischer und tunesischer Herkunft, erzielte nach Balleroberung von Bergvall - erneut dicht vor dem tunesischen Strafraum - mit einem weiteren satten Distanzschuss kurz vor dem Schlusswert den sehenswerten 5:1-Endstand (90.+6).Im zweiten Gruppenspiel bekommt es Schweden am kommenden Samstag (19 Uhr) in einem europäischen Duell mit den Niederlanden zu tun. Tunesien trifft am Sonntagmorgen deutscher Zeit (6 Uhr) auf Japan. Beide Teams hatten sich am Sonntagabend (MESZ) mit 2:2 getrennt.
Doppelpack Ayari: Schweden mit Traumstart in der Gruppe F
Tunesien defensiv sehr anfälligSchwedens Trainer Graham Potter veränderte seine Anfangself nach dem 2:2 gegen Griechenland auf zwei Positionen. Statt den Bundesliga-Akteuren Svensson und Svanberg (beide Bank) starteten Lindelöf und Karlström.Sabri Lamouchi rotierte nach dem 0:5 gegen Belgien im letzten Text gewaltig - und orientierte sich eher am 0:1 gegen Österreich im vorletzten Test Anfang Juni: Denn im Vergleich zu dieser Partie stellte der Tunesien-Coach nur auf zwei Positionen um: Statt Gharbi und Chaouat begannen Ben Hamida und Hannover-96-Akteur Saad.Ayari trifft sehenswert zur FührungNach offenen Anfangsminuten ging Schweden gleich mit der ersten guten Chance in Führung; auch, weil die tunesische Defensive kräftig mithalf. Der ein wenig zu weit aus dem Tor gekommene Chamakh kam zunächst gegen Gyökeres zu spät, Talbi klärte zwar vor der Torlinie. Doch so kam der Ball genau zu Ayari, der anschließend sehenswert aus rund 18 Meter am Keeper vorbei in die Maschen vollstreckte (7.).Auch wenn im weiteren Verlauf große Chancen ausblieben, blieben die Skandiavier tonangebend - und bauten nach einem einem blitzschnellen Konter auf 2:0 aus. Der von Gyökeres steilgeschickte Isak überwand Chamakh, der dabei erneut nicht allzu gut aussahn, weil ihm der Ball auf dem Weg ins Toreck über den Arm sprang (30.).Nahezu aus dem Nichts kamen die Nordafrikaner kurz vor der Halbzeit zum Anschlusstreffer. Nach einem Einwurf und Flanke von Hannibal köpfte Omar Rekik (jüngerer Bruder des ehemaligen Hertha-Spielers Karim Rekik) per Aufsetzer ins Eck (43.).Tunesiens Abwehr patzt, Gyökeres legt nachNach der Pause änderte sich nur wenig am Spielverlauf. Tunesien präsentierte sich im Aufbau gerade vor dem eigenen Tor immer wieder anfällig. So vertändelte der von Chamakh bei einem Abwurf leicht in Bedrängnis gebrachte Skhiri den Ball unnötig an Isak. Die Folge davon war das 3:1 durch Gyökeres (60.) - und damit bereits die Vorentscheidung.Denn im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte fanden die Nordafrikaner nicht mehr richtig ins Spiel, während das schwedische Spiel immer mehr zunahm. Der eingewechselte Svanberg traf schließlich in der 84. Minute nur Sekunden nach seiner Hereinnahme zum 4:1. Zunächst ging die Fahne hoch, weil der Wolfsburger bei der Flanke im Abseits stand. Doch weil Isak diese im Zentrum noch leicht abfälschte und Svanberg dann nicht mehr im verbotenen Bereich stand, erhielt der Treffer nach VAR-Entscheid doch noch Anerkennung.Ayari wird zum DoppeltorschützenDen Schlusspunkt besorgte der Torschütze zum 1:0. Ayari, Schwede marokkanischer und tunesischer Herkunft, erzielte nach Balleroberung von Bergvall - erneut dicht vor dem tunesischen Strafraum - mit einem weiteren satten Distanzschuss kurz vor dem Schlusswert den sehenswerten 5:1-Endstand (90.+6).Im zweiten Gruppenspiel bekommt es Schweden am kommenden Samstag (19 Uhr) in einem europäischen Duell mit den Niederlanden zu tun. Tunesien trifft am Sonntagmorgen deutscher Zeit (6 Uhr) auf Japan. Beide Teams hatten sich am Sonntagabend (MESZ) mit 2:2 getrennt.
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