PfadnavigationHomeSportFußballWMStatement in Gruppe FSchweden macht seine desaströse WM-Quali vergessen und deklassiert TunesienStand: 06:17 UhrLesedauer: 2 MinutenRudi Völler zeigt sich vor dem WM-Auftakt gewohnt locker – und verteilt im Gespräch mit Thomas Müller und Jürgen Klopp gleich noch einen kleinen Seitenhieb. Die beiden seien schließlich „mehr für die Komik zuständig“, scherzt der DFB-Sportdirektor.Schweden ist mit viel Glück überhaupt bei dieser WM dabei. Im ersten Spiel setzen die Skandinavier aber ein echtes Ausrufezeichen. Gegen Tunesien treffen beide Star-Stürmer.Mit Spielfreude und einem überzeugenden Sieg gegen Tunesien ist Schweden auf die WM-Bühne zurückgekehrt. Die Mannschaft um die Star-Stürmer Viktor Gyökeres vom FC Arsenal und Liverpools Alexander Isak bezwang die Nordafrikaner verdient mit 5:1 (2:1) und machte damit auch die desaströse WM-Quali vergessen. Dort hatte Schweden mit zwei Unentschieden und vier Niederlagen den letzten Platz belegt. Nur über einen Gruppensieg in der Nations League (Division C) kam man überhaupt noch in die Play-offs – und sicherte sich dort das WM-Ticket.Im mexikanischen Monterrey nun erzielten Yasin Ayari in der 7. Minute und in der Nachspielzeit (90.+6), Isak (30.), Gyökeres (59.) und Mattias Svanberg in der Schlussphase (84.) die Tore für die Skandinavier. Sie waren 2018 in Russland letztmals bei einer Weltmeisterschafts-Endrunde dabei. Omar Rekik traf für Tunesien (43.).Die Schweden, die vom Briten Graham Potter trainiert werden, erwischten einen Traumstart mit einem Traumtor. Ayari knallte den Ball unter die Latte. Der Treffer gab Sicherheit. Schweden übte viel Kontrolle aus und legte nach einer halben Stunde nach. Gyökeres setzte Isak in Szene und der frühere Dortmunder traf zum 2:0. Tunesiens Torwart Abdelmouhib Chamakh sah bei dem Flachschuss nicht gut aus.Skhiri zerstört die AufholjagdSeine Mannschaft, bei der Union Berlins Rani Khedira und der Frankfurter Ellyes Skhiri in der Startelf standen, gab jedoch nicht auf. Fußballerisch war Schweden zwar überlegen, Tunesien kämpfte aber und belohnte sich. Noch vor der Pause gelang Rekik, der in seiner Jugend für Hertha BSC spielte, per Kopf der Anschluss.Nach dem Seitenwechsel kam Tunesien zunächst ordentlich ins Spiel zurück. Ein krasser Fehler von Skhiri unterbrach die erhoffte Aufholjagd jäh. Der 31-Jährige verlor den Ball vor dem eigenen Strafraum im Zweikampf mit Isak und Gyökeres bedankte sich mit dem 3:1. Der Treffer war eine Vorentscheidung. Tunesien erholte sich nach dem erneuten Rückschlag nicht mehr. Der gerade erst eingewechselte Wolfsburger Svanberg erzielte noch das 4:1, ehe erneut auch noch Ayari traf. Lesen Sie auchIn einer starken Gruppe sind die Niederlande und Japan die weiteren Gegner für beide Teams. Sie trennten sich zuvor 2:2.dpa/luwi
Fußball-WM: Schweden macht desaströse WM-Quali vergessen und deklassiert Tunesien - WELT
Schweden ist mit viel Glück überhaupt bei dieser WM dabei. Im ersten Spiel setzen die Skandinavier aber ein echtes Ausrufezeichen. Gegen Tunesien treffen beide Star-Stürmer.
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