Quelle: dpa
Aktualisiert am 26. Juni 2026, 5:14 Uhr
Überlebende fragen sich, wie es nach dem Verlust ihres Zuhauses weitergehen soll.
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Cerafín Owaldo fleht um nur fünf Minuten. Der 74-Jährige steht vor seinem schwerbeschädigten Wohnhaus in der venezolanischen Hauptstadt Caracas, in dem er seit 40 Jahren lebt - und kann infolge der verheerenden Erdbeben nicht mehr hinein. «Bitte lasst uns wenigstens kurz hochgehen, um ein paar Kleidungsstücke, meine Kreditkarte und die Medikamente für meine Frau zu holen, die an Herzproblemen leidet!», bittet er die Einsatzkräfte, die dort Trümmer beseitigen. Doch sie verwehren ihm den Zutritt. «Es dauert nur fünf Minuten. Gebt uns doch die Erlaubnis», sagt der Mann verzweifelt.












