PfadnavigationHomeSportFußballWMNeues TrikotKurz vor Anpfiff läutet Nike den Ausrüsterwechsel beim DFB einStand: 25.06.2026Lesedauer: 2 MinutenAdidas-CEO Bjørn Gulden verrät, was die WM wirtschaftlich für den Konzern bedeutet. Sollte Norwegen Weltmeister werden, würde er sich trotzdem freuen – obwohl die Mannschaft keine Adidas-Trikots trägt. „Das Herz ist größer als mein Portemonnaie“, sagt der Norweger.Die WM ist das letzte Turnier, das die deutsche Nationalelf in Adidas-Trikots spielt. Dann wechselt der DFB erstmals den Ausrüster. Nike platziert unmittelbar vor dem Ecuador-Spiel eindeutige Botschaften.Zwei Botschaften, viele Pixel und ein naheliegender Verdacht: Gibt Nike schon einen Vorgeschmack auf das neue Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft? Am Tag des dritten deutschen WM-Gruppenspiels hat der US-Konzern mit einem Video von Mario Götze und einem Banner in New Jersey Andeutungen auf das erste Nike-Trikot für den DFB gemacht.Der WM-Finaltorschütze von 2014, der schon seit vielen Jahren bei Nike unter Vertrag steht, packte in einer Instagram-Story ein Paket mit Nike-Emblem aus und zeigte dann ein weißes Trikot mit schwarzem Kragen, das allerdings stark verpixelt und damit nicht richtig zu erkennen war.Ab 2027 werden die deutschen Nationalteams von Nike ausgestattet. „Bild“ zeigte darüber hinaus ein Foto von einem Banner in New Jersey, das DFB-Star Jamal Musiala mit einem ebenfalls stark verpixelten weißen Trikot mit schwarzem Kragen zeigte. Alles am letzten (vor der WM) garantierten Spieltag der Deutschen, die nach zwei Siegen zum Auftakt bereits den Gruppensieg und damit die K.-o.-Runde perfekt gemacht hatten.„Hello New Jersey“ heißt auch „Hallo, neues Trikot“Der Titel des Banners, der den Angaben zufolge am Donnerstag von einem Boot gezogen wurde und auch den Nike-Swoosh enthielt: „Hello New Jersey“ ist übersetzt also nicht nur ein Gruß an New Jersey, sondern auch ein „Hallo neues Trikot“.Bei dieser WM stattet zum vorerst letzten Mal Adidas nach jahrzehntelanger Partnerschaft die deutsche Nationalmannschaft mit Trikots aus – sie waren auch bei diesem Turnier ein Verkaufsschlager. Lesen Sie auchEr schätze, dass in Summe mehr als drei Millionen Deutschland-Jerseys verkauft würden, sagte Adidas-Vorstandschef Björn Gulden bei einer Medienrunde in New York. Man verkaufe dreimal so viele DFB-Trikots wie noch bei der WM in Katar vor vier Jahren. Das sei ein Rekordwert.Bei künftigen Turnieren will dann Nike mit seinen DFB-Trikots ähnliche Verkaufserfolge erzielen.lwö/dpa