Die WM-Trikots der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bleiben ein Verkaufsschlager. Er schätze, dass in Summe mehr als drei Millionen Deutschland-Jerseys verkauft würden, sagte Adidas-Vorstandschef Björn Gulden bei einer Medienrunde in New York. Man verkaufe dreimal so viele DFB-Trikots wie noch bei der WM in Katar vor vier Jahren. Das sei ein Rekordwert.Die Nachfrage nach dem weißen Heimtrikot sei wie üblich am größten, erklärte Gulden. Aber auch das blaue Auswärtstrikot ziehe deutlich besser als noch das pinke für die Heim-EM vor zwei Jahren. Der Sportartikelhersteller sei „super zufrieden“ mit seinen weltweiten Verkaufszahlen und erlebe eine „unglaubliche Steigerung“ im Vergleich zur Winter-WM 2022. Am meisten würden Mexiko-Trikots verkauft – vor denen der Teams von Argentinien und Deutschland. Auch das Problem mit dem Buchstaben V bei den DFB-Trikots sei inzwischen behoben, sagte Gulden vor dem abschließenden Gruppenspiel der deutschen Mannschaft am Donnerstag (22.00 Uhr, im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM, in der ARD und MagentaTV) gegen Ecuador in East Rutherford. Die hohe Nachfrage nach Beflockungen mit den Namen der Spieler Deniz Undav, Kai Havertz und Aleksandar Pavlovic hatte zuletzt für Engpässe bei der Verfügbarkeit gesorgt, wie der Ausrüster erklärt hatte.Die jahrzehntelange Partnerschaft zwischen dem Sportartikelhersteller und dem Deutschen Fußball-Bund endet bald. Ab 2027 werden die deutschen Nationalteams vom US-Konzern Nike ausgestattet. (dpa)Florian ErbeDer Fußball-Weltverband FIFA möchte einem Medienbericht zufolge bei der WM die Regeln für den Münzwurf vor dem Elfmeterschießen ändern. Demnach solle es bereits ab der K.o.-Phase dieser WM nur noch einen statt zwei Münzwürfen von den Schiedsrichtern vor dem Elfmeterschießen geben, berichtet „The Athletic“. Nach den aktuellen Regeln sind die Schiedsrichter dazu verpflichtet, zwei Münzwürfe durchzuführen: Ein Wurf gibt dem Sieger die Entscheidungsmacht darüber, welches Team das Elfmeterschießen beginnt, der andere, auf welcher Seite des Spielfelds die Strafstöße ausgeführt werden. Hat der Kapitän zweimal beim Münzwurf Glück, darf er nach den aktuellen Regeln über beide Fragen entscheiden.Zukünftig soll demnach der Kapitän, zu dessen Gunsten der eine Münzwurf ausgefallen ist, die Wahl haben: Entweder er entscheidet sich dafür, auf welches Tor sein Team schießen soll, oder, welche Mannschaft das Elfmeterschießen beginnt. Der Kapitän der anderen Mannschaft darf dann über die nicht gewählte Option entscheiden. Damit die neue Regelung zum Beginn der K.o.-Phase der WM ab dem 28. Juni offiziell gelten kann, muss das zuständige International Football Association Board (Ifab) dem Änderungsvorschlag zustimmen. Ob die Regel über die WM hinaus auch bei anderen Fußball-Veranstaltungen umgesetzt werden soll, ist noch unklar. (dpa)Die deutsche Nationalmannschaft muss im WM-Gruppenfinale gegen Ecuador womöglich auf Linksverteidiger Nathaniel Brown verzichten. Der Frankfurter konnte am Mittwochvormittag (Ortszeit) nicht an der letzten Einheit vor der Abreise nach New York/New Jersey zum Duell mit den Südamerikanern teilnehmen. Stattdessen absolvierte Brown ein leichtes Lauftraining mit Athletikcoach Krunoslav Banovcic.Als Ersatz für Brown stünde David Raum parat. Der Leipziger hatte seinen Stammplatz erst im WM-Vorfeld an Brown verloren. Damit müsste Bundestrainer Julian Nagelsmann seine Startelf mindestens auf zwei Positionen verändern: Nach dem Turnier-Aus für Nico Schlotterbeck (Innenband) rückt wohl Antonio Rüdiger ins Abwehrzentrum neben Jonathan Tah. (sid)Das abschließende WM-Vorrundenspiel der englischen Fußball-Nationalmannschaft am kommenden Samstag (23.00 Uhr MESZ) gegen Panama ist ausschließlich bei MagentaTV zu sehen. Dies teilte der Telekom-Sender mit, der sämtliche 104 Spiele der Weltmeisterschaft überträgt und 44 davon exklusiv ausstrahlen darf.Auch die Partie zwischen Uruguay und Spanien zählt in der Nacht zum kommenden Samstag (1.00 Uhr MESZ) zu diesen Partien. In der K.o.-Phase laufen dann sechs Spiele aus der Runde der letzten 32, drei Achtelfinals und zwei Viertelfinals ausschließlich bei MagentaTV. Die konkrete Auswahl will der Sender zeitnah mitteilen. Auch das Spiel um Platz drei wird dort exklusiv übertragen. (dpa)Der FC Barcelona gehörte zu den ersten öffentlichen Gratulanten. „39 Jahre Großartigkeit“, schrieb der Klub zu den Wünschen an Lionel Messi bei Instagram. Der Fußball-Star, einst 20 Jahre bei Barça, feiert wie 2006, 2010, 2014 und 2018 wieder seinen Geburtstag (24. Juni) in einem WM-Camp der argentinischen Nationalmannschaft. Im Titeljahr 2022 hatte die WM erst im November und Dezember stattgefunden.„Herzlichen Glückwunsch“, hieß es bereits auch vom argentinischen Verband, als es für Messi und seine Mitspieler im Camp in Kansas City noch Nacht war. „39 Jahre Lionel Messi: Der Mann, der die Geschichte des Weltfußballs verändert hat.“ Der südamerikanische Verband ergänzte: „Jeden Tag noch größer“.Messi brillierte gleich zum Auftakt der WM in den USA, Kanada und Mexiko wie es ihm selbst in Qatar auf dem Weg zum Triumph nicht gelungen war. Beim 3:0 gegen Algerien und beim 2:0 gegen Österreich erzielte er alle Tore. Mit nun 18 WM-Treffern ist er an Deutschlands früherem Torjäger Miroslav Klose vorbeigezogen und alleiniger Rekordhalter. (dpa) Der deutsche Schiedsrichter Felix Zwayer darf sich auf seinen zweiten Einsatz bei der Fußball-WM freuen. Der 45 Jahre alte Berliner wurde am Mittwoch vom Weltverband FIFA für die Partie zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Usbekistan am Sonntag (01.30 MESZ/MagentaTV) in Atlanta angesetzt. Beide Mannschaften kämpfen in ihrem abschließenden Gruppenspiel noch um den Einzug ins Sechzehntelfinale.Zwayer hatte bei seinem WM-Debüt am vergangenen Freitag bei der Partie zwischen Ko-Gastgeber USA und Australien (2:0) mit einer Behandlungspause für Aufsehen gesorgt. Er musste in der Nachspielzeit versorgt werden, nachdem er zu Boden gesunken war. Letztlich konnte der Referee die Partie jedoch zu Ende bringen.Zwei Tage später kam die Entwarnung. „Felix ist untersucht und wohlauf“, sagte der deutsche Schiedsrichterchef Knut Kircher dem Sport-Informationsdienst. Bei der Verletzung habe es sich laut Kircher um „eine Muskelkontraktion auf Basis einer unnormalen Bewegung“ gehandelt: „Es geht ihm gut und er kann weiter im Turnier bleiben, was uns und ihn sehr freut.“Zwayer ist der einzige deutsche Unparteiische bei der laufenden Endrunde. Er wird von seinen Assistenten Robert Kempter und Christian Dietz an der Seitenlinie unterstützt. Als Vierter Offizieller wird am Sonntag der Spanier Alejandro Hernandez fungieren.Die WM-Teilnahme ist Zwayers Karriere-Höhepunkt. Bei der Heim-EM vor zwei Jahren durfte der Immobilienkaufmann vier Partien leiten. Darunter das Halbfinale zwischen England und den Niederlanden (2:1) in Dortmund. (sid)Stürmer Kai Havertz betrachtet den deutschen Tor-Liebling Deniz Undav nicht als Konkurrenten im Kampf um einen Platz in der Startelf. „Überhaupt nicht. Ich schätze es sehr, dass er hier ist. Wir haben Deniz gebraucht, zuletzt gegen die Elfenbeinküste, da hat er uns zum Sieg geschossen“, sagte der 27 Jahre alte Fußball-Nationalspieler in einem Interview der „Zeit“.Zum Vorrundenabschluss gegen Ecuador am Donnerstag (22.00 Uhr/ARD und MagentaTV) im Endspielstadion von East Rutherford spricht einiges dafür, dass Havertz eine Pause bekommen könnte. Bringt Bundestrainer Julian Nagelsmann Undav, der zuletzt doppelt beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste traf, also in der Startelf? „Wir können ja auch gut zusammenspielen. Ich hinter oder neben ihm. Ich freue mich für jeden Mitspieler, der liefert. Wir sind eine Mannschaft“, sagte Havertz.Der Offensivspieler von Champions-League-Finalist FC Arsenal ist bei Nagelsmann gesetzt. Als Vizekapitän hat Havertz auch eine Führungsrolle im Team. „Ich bin keiner, der vor dem Spiel rumschreit. Es gibt bei uns andere, die das Wort führen, Joshua Kimmich, Antonio Rüdiger, auch Pascal Groß“, erklärte er. „Sie sind alle über 30. Ich sehe mich eher in der Altersgruppe von Florian Wirtz und Jamal Musiala. Ich will aber auch in Momenten, in denen es nicht läuft, vorangehen.“ (dpa)Zu alt? Zu harmlos? Cristiano Ronaldo trat den zahlreichen Journalisten mit einem triumphierenden Grinsen entgegen. „Wir sind zurück, ich bin zurück“, sagte der 41-Jährige und belehrte seine Kritiker: „So bin ich seit 23 Jahren drauf. Damit das niemand vergisst. Es war hart, das muss ich zugeben, aber ich habe durchgehalten, wie ich es immer tue.“Ronaldos Auftritt mit zwei Toren bei Portugals 5:0 (3:0) gegen allerdings harmlose Usbeken wirkte wie ein Gegenentwurf zum Druck, den Zweifeln und negativen Schlagzeilen der vergangenen Tage und Wochen. Die Öffentlichkeit sei „sehr hart mit uns umgegangen“, er persönlich habe sich in den „düsteren letzten Tagen“ gefühlt, „als hätte ich meine Fußballkarriere bereits beendet“, sagte Ronaldo.Nach dem enttäuschenden WM-Auftakt gegen die Demokratische Republik Kongo (1:1) hatte die Spannbreite der Kritik von Egoismusvorwürfen bis hin zu Rücktrittsforderungen gereicht. Doch Ronaldo dachte gar nicht daran, aufzuhören oder gar aufzugeben. „Ich weiß: Wer hart arbeitet, dem hilft Gott. Ich komme immer an, früher oder später bin ich da“, sagte der fünfmalige Weltfußballer.Im Gruppenfinale geht es für Portugal in der Nacht auf Sonntag (1.30 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) gegen Kolumbien um den Gruppensieg, in diesem Fall könnte im Viertelfinale das spektakuläre Duell mit Argentinien und Lionel Messi warten. „Nun, ich weiß nicht, was ich darauf antworten soll. Schön..., das wäre toll“, sagte Ronaldo. Aber jetzt gehe es erst mal darum, „die nächste Runde zu erreichen.“ (sid) Wer spielt heute gegen wen? Wann werden die WM-Spiele angepfiffen? Wo werden die Partien übertragen? Und was ist sonst noch wichtig? Alle Infos im Überblick:Wer wird Deutschlands Gegner im WM-Sechzehntelfinale? Aktuell erscheinen drei Optionen konkret: Vor dem letzten Gruppenspiel von Gastgeber Mexiko bei der Fußball-WM gegen Tschechien verbietet die Hauptstadt Mexiko-Stadt in Teilen der Innenstadt den Verkauf von Alkohol. Die Regelung gelte von Mittwochnachmittag bis Donnerstagmorgen, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit. Betroffen sind demnach unter anderem Supermärkte und Lebensmittelläden. Der Alkoholkonsum in Restaurants und Bars bleibt hingegen erlaubt.Betroffen sind die Gegend um das Unabhängigkeitsmonument Ángel de la Independencia an der Prachtstraße Paseo de la Reforma sowie das historische Zentrum der Metropole mit dem zentralen Platz Zócalo, wo es ein Fan-Fest mit Großbildleinwänden gibt. Beim mexikanischen Sieg gegen Südkorea in der vergangenen Woche hatten nach Behördenangaben rund 400.000 Menschen am Ángel de la Independencia gefeiert, weitere 200.000 versammelten sich auf dem Zócalo.Der Alkoholkonsum auf öffentlichen Straßen ist in Mexiko-Stadt bereits verboten. Bei den bisherigen WM-Feiern wurde er aber vielfach geduldet oder ignoriert. Größere Verletzungen oder Schäden gab es nach Behördenangaben bei den Feiern in der vergangenen Woche nicht. Reinigungskräfte sammelten demnach anschließend aber rund 40 Tonnen Müll ein.Mexiko trifft am Mittwoch um 19.00 Uhr Ortszeit (Donnerstag 03.00 Uhr MESZ) im Aztekenstadion in der Hauptstadt auf Tschechien. Die mexikanische Auswahl steht bereits als Gruppensieger fest und wird somit auch ihr erstes Spiel in der K.o.-Runde in der Arena mit rund 83.000 Plätzen bestreiten. (dpa)Nationalspieler Jamal Musiala zieht jede Menge Inspiration aus seiner zweiten Leidenschaft Basketball und sieht dort vor allem Altstar Stephen Curry als Vorbild. „Ich möchte die gleiche Freude versprühen, die er auf dem Platz vermittelt“, sagte Musiala (23) der Sport Bild.Der 38 Jahre alte Point Guard der Golden State Warriors habe „hart gearbeitet, um da hinzukommen, wo er heute ist“, sagte Musiala bewundernd und ergänzte: „Steph Curry hatte ähnlich wie ich mit Verletzungen zu kämpfen, er musste sich richtig durchbeißen. Er hatte in seiner Karriere gute und schlechte Phasen, aus denen er gelernt hat. Er hat immer an sich geglaubt.“Außerdem gefalle ihm, wie Curry „als Mensch ist. Er hat sich trotz des Erfolges nie verändert, ist immer freundlich und sympathisch geblieben. Ich habe ihn zwar noch nicht persönlich getroffen. Aber alles, was ich von ihm mitbekomme, ist, dass er ein sehr guter Typ ist.“Überhaupt glaubt Musiala, dass die deutsche Nationalmannschaft bei der WM viel lernen kann von den Basketballern. NBA-Champion New York Knicks lebe von seinem „mannschaftlichen Zusammenhalt“, sagte er. Finalgegner San Antonio Spurs habe zwar „die besseren Einzelspieler“ gehabt, „aber das Team der Knicks passte einfach besser zusammen. Und das kann bei uns auch der entscheidende Faktor werden.“Genau wie ein Musiala in Topform. „Je mehr Minuten und Spiele ich mache, ein umso besseres Gefühl bekomme ich am Ball. Das Zocken macht mir wieder richtig Spaß“, sagte er. Niemand mache sich „mehr Druck als ich mir selbst. Was ich über die Jahre aber auch gelernt habe: Ich darf nicht zu hart mit mir selbst sein. Das beeinflusst dein eigenes Spiel am Ende nur negativ.“ (sid)England spielt gegen Ghana bei der Fußball-WM nur 0:0. Wie das Team auf das Spiel blickt: Mehr ladenTickarooLive Blog Software