Nato-Gipfeltreffen in der Türkei: Festnahmen und Einschüchterungen in Ankara
Vor dem Nato-Gipfel Anfang Juli in der Türkei geht Präsident Erdoğan scharf gegen Kritiker vor. Demonstrationen sind verboten, oppositionelle Presse darf nicht berichten.
Entlang der Protokollstrecke stehen Werbetafeln mit dem Slogan „Abschreckung gestalten“: das gilt wohl auch für die Opposition
Rasit Aydogan/imago
Der Nato-Gipfel in der Türkei am 7. und 8. Juli in Ankara soll durch keinerlei Proteste oder Kritik gestört werden. Bereits mehr als zwei Wochen vor Beginn des Gipfels haben Polizei und Geheimdienst begonnen, potenzielle Störer festzunehmen. Allein in Ankara und Istanbul gab es Razzien in dieser Woche mit mehr als 200 Festnahmen.












