2,323 Milliarden Euro. Weg. Versenkt. Nicht im Meer, sondern in einem Rüstungsprojekt, das bereits seit einiger Zeit außer Kontrolle geraten war. „Lieber ein hartes Ende als eine dauerhafte Hängepartie“, lautet die Rechtfertigung von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) für das Aus von sechs Fregatten vom Typ F126. Sie hätten die „größten Kampfschiffe der Marine“ werden sollen. Hart mag die Entscheidung gewesen sein. Doch die Hängepartie hat bereits zu viel Zeit und vor allem zu viel Geld gekostet. Seit Vertragsabschluss im Jahr 2020 hatten sich die geschätzten Kosten um acht Milliarden Euro erhöht, die Fertigstellung sollte sich um fünf Jahre verzögern.