Um Jugendliche vor riskanten Inhalten zu schützen, schlägt die Familienministerin eine Altersgrenze vor. Der Kulturstaatsminister sieht das anders.
Beim Jugendschutz im Netz fordert Kulturstaatsminister Wolfram Weimer mehr Verantwortung und Alterskontrollen für Plattformen
Markus Lenhardt/dpa
dpa/afp | Beim Jugendschutz im Internet hält es Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) für „richtig und wichtig, die Plattformen in die Pflicht zu nehmen“ für ihre Social-Media-Angebote. Die Verantwortung sollte nicht alleine auf Kinder und Eltern verlagert werden, sagte Weimer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die digitale Welt müsse sich an den Rechten, Bedürfnissen und Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen ausrichten und nicht umgekehrt, führte der Staatsminister aus. Er freue sich deshalb, dass eine Expertenkommission für den „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ mit ihren Empfehlungen diese Haltung unterstütze.
Gretchenfrage: Altersgrenze einführen oder nicht?












