Berlin schwitzt. An diesem Wochenende werden Temperaturen von 40 Grad und mehr erwartet – im Schatten! Der Rekord von 41,2 Grad, 2019 am Niederrhein gemessen, könnte fallen und an die Hauptstadt gehen. Um gesund durch die kritische Zeit zu kommen, sollten diese Fehler vermieden werden.Kalt duschen: Starke Kälte kann Reflexe auslösen, die die Wärmeproduktion steigern. Die Poren und Gefäße in der Haut ziehen sich zusammen, um die Körpertemperatur von 37 Grad aufrechtzuerhalten. Das führt zu erhöhter Schweißproduktion. Sinnvoller ist es, mit lauwarmem Wasser zu beginnen und Arme, Beine sowie den Nacken gezielt zu kühlen.

Kopfüber in den See: Gefährlich ist bei großer Hitze ein Sprung ins kalte Wasser. Plötzliche Kälte im Rachen oder Bereich des Kehlkopfs stimuliert den Vagusnerv, was dazu führen kann, dass sich die Herzfrequenz urplötzlich ändert: Der Puls sackt ab, für eine kurze Zeit ist ein Stimmritzenkrampf möglich. Schlimmstenfalls werden Betroffene ohnmächtig.Der Tauchreflex wiederum führt zu einer lebensgefährlichen Reaktion des Körpers. Trifft kaltes Wasser auf das Gesicht, wird wieder über den Vagusnerv der Herzschlag drastisch verlangsamt. Die Durchblutung der Extremitäten wird gedrosselt, um Gehirn und Herz zu schützen.Kühlt das Wasser den restlichen Körper, steigt die Atemfrequenz. Die widersprüchlichen Signale bringen das Herz aus dem Takt. Insbesondere bei gesundheitlich vorbelasteten Personen kann dies zu einem Herzstillstand führen.