PfadnavigationHomeRegionalesHamburgHitzewelleUmweltbehörde mahnt, Brandgefahr im Wald zu beachten und sorgsam mit Wasser umzugehenStand: 12:12 UhrLesedauer: 2 MinutenEin Schild mit der Aufschrift „Schützt den Wald vor Brandgefahr“ hängt in einem Wald an einem Waldweg.Quelle: Stefan Sauer/dpaDie Hitzewelle lässt Hamburgs Böden austrocknen – nun warnt die Umweltbehörde vor Funkenflug im Wald und lebensgefährlichem Baden in der Elbe. Wer sich abkühlt oder gießt, soll zuhause „bewusst mit Wasser umgehen“ und im Freien offizielle Badestellen nutzen.Angesichts der aktuellen Hitzewelle warnt die Hamburger Umweltbehörde vor Waldbrandgefahr. Da bereits Funkenflüge Brände auslösen können, bittet sie laut Mitteilung von Donnerstag um höchste Vorsicht. Zugleich appelliert sie, bewusst mit Wasser umzugehen.Aufgrund trockener Böden zeige der Waldbrand-Gefahrenindex für das Stadtgebiet zurzeit eine erhöhte Gefährdung an, informierte die Behörde. Sie erinnerte daran, dass in den Wäldern Grillen, offenes Feuer und Rauchen – auch auf Waldspielplätzen – verboten seien. Fahrzeuge sollten nicht auf Wald- und Forstwegen abgestellt werden, da erhitzte Katalysatoren trockenes Unterholz entzünden könnten. Wer einen Brand entdecke, solle sofort den Notruf 112 wählen.Lesen Sie auchIn der Elbe zu baden, sei lebensgefährlich, warnte die Behörde. Die Unterströmungen würden regelmäßig unterschätzt und bedeuteten akute Lebensgefahr selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer. Auch in anderen Gewässern sei aus verschiedenen Gründen Vorsicht geboten. Wer sich abkühlen wolle, möge die offiziellen Badegewässer in Hamburg nutzen – zuvor sei es dabei nötig, sich über den aktuellen Gewässerzustand zu informieren.Baden in der Elbe lebensgefährlichVorerst eingestellt werden sollte die erlaubnisfreie Entnahme von Wasser aus kleineren Oberflächengewässern. Zum Hintergrund informierte die Behörde, dass sinkende Wasserstände und höhere Wassertemperaturen aufgrund der Hitze zu einem niedrigeren Sauerstoffgehalt in Gewässern führen könnten. Daher sollten Menschen die Gewässer nicht zusätzlich belasten. Um die Nährstoffbelastung der Gewässer nicht weiter zu erhöhen, sollten Menschen zudem keine Wasservögel füttern.Auch um einen bewussten und schonenden Trinkwasserverbrauch bittet die Behörde. Für die Bewässerung von Gärten und Balkonen würden sich die kühlen frühen Morgen- oder späten Abendstunden empfehlen, um Verdunstungsverluste zu minimieren. Auf großflächiges Rasensprengen sollte verzichtet werden.epd/juve