Dank ihr sollen Voyeuraufnahmen unter Strafe gestellt werden: Die Aktivistin Yanni Gentsch über Solidarität unter Frauen und warum sie noch nicht am Ziel ist.

Yanni Gentsch kommt mit Lastenrad zum Decksteiner Weiher im Kölner Südwesten gefahren, ihr Hund sitzt vorne in einem Korb. Hier joggt sie häufig, auf einer Allee gesäumt von fast hundert Jahre alten Kastanienbäumen. Zum Gespräch mit der taz setzt sie sich auf eine hölzerne Anlegestelle am Rand des Wassers.

taz: Sogar mit Hund! Wie heißt er?

Yanni Gentsch: Sie heißt Sury. Morgen wird sie zwei.

taz: Seit wann haben Sie Sury, Frau Gentsch?