PfadnavigationHomePanoramaStärke 7,1 und 7,5Gebäude eingestürzt, Staubwolken in der Hauptstadt – Schwere Erdbeben erschüttern VenezuelaStand: 01:43 UhrLesedauer: 2 MinutenPolizisten helfen einer Verletzten aus den TrümmernQuelle: JUAN BARRETO/AFPZwei der stärksten Erdbeben des laufenden Jahres treffen Venezuela. In der Hauptstadt Caracas herrscht Panik – Gebäude sind eingestürzt, die Stromversorgung ist teilweise lahmgelegt.Zwei starke Erdbeben haben Venezuela erschüttert und Gebäude in der Hauptstadt Caracas zum Einsturz gebracht. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke des ersten Bebens mit 7,1 an, die des zweiten mit 7,5. Demnach war die Beben zwei der weltweit stärksten des laufenden Jahres. Das Epizentrum des ersten Bebens lag etwa 28 Kilometer westlich der Gemeinde Morón an der Karibikküste des Landes und rund 168 Kilometer von Caracas entfernt. Es hatte eine Tiefe von 13 Kilometern. Das stärkere Nachbeben ereignete sich in einer Tiefe von zehn Kilometern, rund 16 Kilometer von Morón entfernt. Angaben zu Toten oder Verletzten gab es zunächst nicht.Menschen evakuierten schwankende Gebäude in Caracas und blieben im Freien; viele waren sichtbar schockiert, als sie sahen, dass ganze Wände eingestürzt waren und Möbel von der Straße aus sichtbar wurden. In zwei Stadtvierteln der Hauptstadt, in denen Restaurants und andere Geschäfte normalerweise stark frequentiert sind, waren Staubwolken zu sehen. In den sozialen Netzwerken kursierten Videos von Schäden im Flughafen von Caracas. Mobilfunkempfang und Stromversorgung waren teilweise lahmgelegt.Tsunami-Warnung für Venezuela und mehrere Karibik-InselnInnenminister Diosdado Cabello sagte, das Beben sei in mehreren Bundesstaaten zu spüren gewesen, und fügte hinzu, dass es im Stadtteil Altamira in Caracas „alarmierende Situationen“ mit eingestürzten Häusern und Gebäuden gegeben habe. Er forderte die Menschen auf, im Freien zu bleiben, da Nachbeben weitere Schäden verursachen könnten.Das NWS Pacific Tsunami Warning Center teilte mit, dass Tsunamiwellen die venezolanische Küste erreichen könnten. Gefährliche Wellen seien an Küsten im Umkreis von 300 Kilometern um das Epizentrum möglich, erklärte Warnzentrum in einer Stellungnahme. Dem Bericht zufolge seien Tsunamiwellen auch entlang der Küsten der Karibikinseln Bonaire, Curaçao und Aruba möglich. AP/dpa/blo/luwi