Der Streit über die umstrittenen Blumenkübel in Schwanau nimmt neue Fahrt auf. Unternehmer Martin Herrenknecht übt scharfe Kritik an der Gemeindeverwaltung und droht sogar damit, sein Unternehmen teilweise zu verlagern.Auslöser der Auseinandersetzung sind Verkehrsberuhigungsmaßnahmen auf Straßen rund um das Werksgelände der Herrenknecht AG. Bereits im vergangenen Jahr hatten aufgestellte Blumenkübel für Ärger gesorgt. Damals ließ Herrenknecht einen Teil der Kübel entfernen, da er eine Gefahr für seine Beschäftigten auf dem Arbeitsweg sah.
Nun legt der Firmenchef nach. Anstatt selbst aktiv zu werden, wirft er der Verwaltung vor, sich mit Nebensächlichkeiten zu beschäftigen. Sie solle sich stärker um die wirtschaftliche Entwicklung kümmern als um Blumenkübel, so seine Kritik.Behörden halten an der Verkehrsmaßnahme festBesonders deutlich wird Herrenknecht bei der Frage nach den Folgen des Konflikts. Nach seinen Angaben wird geprüft, einzelne Unternehmensbereiche an andere Standorte zu verlagern. Genannt werden unter anderem Aktivitäten im Servicegeschäft und im Bereich der Tiefengeothermie. Als möglicher Standort wird Rust ins Spiel gebracht.






