Die Bemühungen, den Krieg in der Ukraine zu beenden, sind angesichts einer Eskalation gegenseitiger Drohnen- und Raketenangriffe sowie festgefahrener europäischer Vermittlungsversuche ins Stocken geraten.

Diplomatisch betonen beide Seiten weiterhin ihre Bereitschaft zu Verhandlungen. Militärisch jedoch verschärfen sie den Konflikt durch gegenseitige Angriffe, die eben jene Gespräche zunehmend unmöglich machen.

Verhandlungen ja – aber nur zu eigenen Bedingungen

Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte während einer Reise in die russischen Regionen, er sei „weiterhin offen für Gespräche“, allerdings nur „zu den Bedingungen, die wir bereits zuvor genannt haben“. Das bedeutet, dass Moskau weiterhin darauf besteht, dass Kiew die Kontrolle über jene Teile des Donbass aufgibt, die von den russischen Streitkräften bislang noch nicht besetzt sind.

Die Positionen beider Lager bleiben unvereinbar. Dies zeigt auch ein Gastbeitrag des russischen Außenministers Sergej Lawrow, der ursprünglich in dieser Woche bei Politico erscheinen sollte, dann jedoch kurzfristig zurückgezogen wurde.