Es beginnt mit einem Schläger, ein paar Freunden und einer einfachen Idee: wieder mehr Zeit miteinander verbringen. Nicht im Büro. Nicht bei einem klassischen Business-Abend mit Namensschild und Smalltalk. Sondern auf einem Court, mit Bewegung, Wettbewerb und dem vielleicht wichtigsten Faktor: Spaß.Padel heißt der Sport, der gerade dabei ist, sich in Berlin eine eigene kleine Welt aufzubauen. Eine Mischung aus Tennis und Squash, schnell zu lernen, schwer wieder loszulassen. Und für Simon Schmargon, Evgeny Kiselgof und Benjamin Isakow wurde daraus mehr als nur ein Hobby. „Am Anfang war es einfach ein privater Zeitvertreib“, erzählt Kiselgof. „Wir wollten Sport machen, Leute treffen und eine gute Zeit haben.“

Mittlerweile rund 150 Personen in einer WhatsApp-Gruppe

Die Idee war eigentlich ganz simpel: Freunde, Bekannte, alte Weggefährten zusammenbringen. Menschen, die sich im Alltag zwischen Arbeit, Familie und Terminen immer seltener sehen. Doch Padel veränderte das. Aus einzelnen Spielabenden wurde eine feste Gruppe. Aus einer Gruppe ein Netzwerk. Mittlerweile tauschen sich rund 150 Personen in einer gemeinsamen WhatsApp-Gruppe aus, verabreden sich zu Spielen und bringen immer wieder neue Kontakte mit. „Fast täglich schreibt jemand, den wir vorher gar nicht kannten, ob er mitmachen kann“, sagt Kiselgof. „Die Leute bringen ihre Freunde mit. Das entwickelt sich irgendwann automatisch.“Der Grund dafür liegt für Isakow vor allem in der Besonderheit des Sports. „Padel ist extrem sozial“, sagt er. „Beim Tennis hast du oft mehr Distanz. Beim Padel spielst du zwei gegen zwei, kommunizierst viel mehr und bist nach dem Spiel direkt im Austausch.“ Genau dieser Gedanke brachte die beiden schließlich auf eine neue Idee. Warum nicht aus dem privaten Sport ein Format für Unternehmen machen?