Am Dienstagabend brach Deutschlands Zugverkehr plötzlich zusammen. Wie haben Fahrgäste das Chaos erlebt?
Immerhin die Koffer rollen: ein gestrandeter Fahrgast in Stuttgart
Jason Tschepljakow/dpa
Im Informationsschalter des Magdeburger Hauptbahnhofes versucht eine Bahnmitarbeiterin einen weiteren Gutschein zu drucken. Aber der Drucker streikt. „Ich will doch nur nach Hause“, murmelt sie. Es ist kurz nach Mitternacht. „Täglich bis 22:30 Uhr“ steht draußen an dem kleinen Häuschen direkt neben dem Eingang des Bahnhofs.
Nach Hause ging es an diesem Abend auch für viele Passagiere erst verspätet oder gar nicht. Am Dienstagabend standen bundesweit die Züge still, Grund war eine Störung im digitalen Funknetz. Doch diese Information sickerte nicht zu allen Gästen durch. In den Apps und auf der Website der Deutschen Bahn habe es an entscheidenden Informationen gefehlt, sagten die Vertreter des Fahrgastverbands Pro Bahn, Michael Koch und Detlef Beuß, der taz.










