Der Spielplan für die neue Saison in der Bundesliga, die am 28. August startet, wird erst in ein paar Tagen veröffentlicht. Parallel zur laufenden Fußball-Weltmeisterschaft wird an den einzelnen Standorten in den nächsten Wochen aber bereits wieder der Trainingsbetrieb aufgenommen. Beim 1. FC Union Berlin wird in Mauro Lustrinelli am 1. Juli ein neuer Trainer erstmals mit den Spielern auf den Platz gehen und erste Eindrücke sammeln.Es wird der dritte Sommer in Folge sein, in dem bei den Eisernen ein unterschiedlicher Trainer in die Saison starten wird. 2024 war Bo Svensson gerade frisch im Amt, 2025 leitete Steffen Baumgart mit seinem Team das erste Training in Köpenick. Das hatte sich auf einer Position verändert: René Wagner war zurück zum 1. FC Köln gegangen und wurde durch Danilo de Souza ersetzt. Kevin McKenna war an der Seite von Baumgart geblieben, musste folgerichtig zusammen mit seinem Cheftrainer den Verein Mitte April nach der Niederlage in Heidenheim verlassen.
Rollenwechsel zwischen Wagner und McKenna
Zwei Monate später hat sich McKenna nun, wie schon ein Jahr zuvor Wagner, für eine Trennung von Baumgart entschieden. Die beiden ehemaligen Baumgart-Co-Trainer werden ab der neuen Saison in veränderter Konstellation beim 1. FC Köln arbeiten und damit Gegner des 1. FC Union Berlin sein. Wagner ist der Chef, McKenna der Assistent. In einem Interview auf der Internetseite der Kölner sagte der Kanadier mit einem Lachen, dass man jetzt mal schauen müsse, was sich an ihrer Zusammenarbeit ändern werde. „Nach drei Wochen Zusammenarbeit habe ich schon gewusst, dass René einmal Cheftrainer wird. Er hat diese Art. Er kann sehr gut führen, hat sehr gute Ideen. René kann auch emotional sein, hat aber eine Struktur, die nicht emotional ist. In absoluten Stresssituationen hat er die Ruhe weg. Das ist etwas, was ich vielleicht noch lernen muss. Er will immer etwas lernen, ist nicht zufrieden damit, in der Entwicklung stehen zu bleiben. Das ist wichtig für einen Trainer“, so McKenna.






