Erst vor wenigen Tagen hat Steffen Baumgart die zwei Monate vollgemacht. Mehr als 60 Tage sind bislang nach seinem Aus als Trainer des 1. FC Union Berlin vergangen – so lange hat der gebürtige Rostocker noch nie gebraucht, um als Coach eines Profiteams bei einem neuen Verein anzudocken. Vom SC Paderborn ging es nach dem Ende seines Vertrags ohne Pause direkt zum 1. FC Köln, von dort im Februar 2024 mit 51 Tagen Pause zum Hamburger SV. Und als er dort im November 2024 nach nur wenigen Monaten ebenfalls vorzeitig gehen musste, dauerte es gar nur 39 Tage bis zu seiner Vorstellung als Cheftrainer der Eisernen am 2. Januar 2025.
René Wagner mit nächstem Karriereschritt in Köln
Stets an seiner Seite: die Co-Trainer. René Wagner schloss sich 2020 in Paderborn dem Team um Steffen Baumgart an und begleitete ihn 2021 nach Köln. Genau zu diesem Zeitpunkt kam Kevin McKenna dazu. Als Trio ging es dann nach Hamburg und Köpenick. Doch schon im Sommer 2025 wurde daraus ein Duo. Wagner wollte den nächsten Schritt in seiner Karriere machen und kehrte zum 1. FC Köln zurück. Zunächst als Co-Trainer unter Lukas Kwasniok, nach dessen Entlassung aber in den letzten sieben Saisonspielen als Interimslösung auf der Cheftrainerposition.Zwar holte er in dieser Zeit lediglich sechs Zähler und konnte keine Sympathiepunkte bei den Fans sammeln, dennoch gelang ihm der sportliche Klassenerhalt in der Bundesliga. Allen Bedenken zum Trotz hat man sich dafür entschieden, mit Wagner als Cheftrainer in die neue Saison zu gehen. Und der hat sich nun ausgerechnet diesen Co-Trainer an die Seite geholt: Kevin McKenna.






