Am Montag dieser Woche unternahm die Bundesregierung noch einmal den verzweifelten Versuch, Andrea Orcel mit Drohgebärden und Imponiergehabe das Fürchten zu lehren. Der Bund werde seine Zwölf-Prozent-Beteiligung an der Commerzbank nicht verkaufen. Der Chef des Mailänder Finanzkonzerns Unicredit brauche also gar nicht darauf zu hoffen, bei dem Frankfurter Geldhaus bald durchregieren oder es gar von der Börse nehmen zu können, ließen sich namentlich nicht genannte Regierungsvertreter von der Nachrichtenagentur Reuters zitieren. Und überhaupt: Man lehne die aggressiven Übernahmepläne der Italiener weiter kategorisch ab.
Plan B: Wie die Bundesregierung nun um die Commerzbank feilschen will
Der Versuch, die Übernahme der Commerzbank durch Unicredit zu verhindern, ist wohl gescheitert. Wie die Bundesregierung jetzt versucht, aus einer drohenden Niederlage noch das Beste zu machen.






